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Kindergipfel 2000: Workshop

Wasser für die Welt


Dieser Workshop hat am Sonntag, 1.Oktober, von 9.00 bis 12.00 Uhr stattgefunden. Die Ergebnisse der Diskussion könnt ihr auf der rechten Seite lesen.

Experte in diesem Workshop:

Stefan Hörmann, Global Nature Fund


Suchen nach Material:


Hier könnt Ihr Vorschläge für weitere Themen machen: Mein Vorschlag

Ergebnisse des Workshops:

Zuerst haben wir uns Gedanken gemacht zu der Aussage:"Sauberes Wasser ist für uns eine Selbstverständlichkeit" (Ausgangssatz).

Da fiel uns auch gleich jede Menge ein, z.B.:
Das 97% der Wasservorräte auf der Welt Salzwasser ist und das von den übrigen 3% Süsswasser nur 0,7% trinkbar sind.
Das wir zu sorglos mit diesen Wasservorräten umgehen und zuviel Verschwenden. Z.B. wird in der Toilette trinkwasser zum spülen benutzt obwohl niemand draus trinkt oder zu häufig einfach das Wasser laufen gelassen.
Das zuviel Wasser unnötig verschmutzt wird durch z.B auslaufendes Öl und fehlende Abwasser Klärung.
Danach haben wir herausgesucht welche Themen uns am wichtigsten erschienen. Da haben wir uns für folgendes entschieden: Wasserverschwendung, sinvoller Umgang mit Wasser, Aufklärung, Den Blick auf andere Länder richten (vorwiegend dritte Welt) da wir ja ein Industrieland sind wärend es in anderen Gegend der Welt größere Wasserknappheit vorherscht.
Daraufhin haben wir die Unterschiede im Wasserumgang und Wasservorratorrat zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern aufgezählt. z.B verbraucht im Durchschnitt jeder BRD-Bürger 130 Liter pro Tag!!!! während in den Entwicklungsländern Menschen sich unterumständen in Pfützen waschen müssen. Das saubere Wasser bei uns ist schon selbstverständlich, während in der dritten Welt Menschen bis zu 5km laufen müssen um an eine Wasserquelle zu kommen, aus der dann in den seltensten Fällen sauberes Wasser rauskommt.



- Wir beschreiben nun je zwei Karteikarten, auf der eine Forderung bzw. eine Selbstverpflichtung notiert werden soll. Die Karten werden auf dem Tisch ausgelegt und anschließend von der Gruppe sinnvoll sortiert. Die Selbstverpflichtungen:

1. "Wir verpflichten uns dazu, soviel wie möglich Wasser zu sparen, z.B. beim Baden (selten), Duschen (kurz) oder beim Autowaschen."

2. "Wir wollen durch Aktionen zur Aufklärung über das Problem "Wasser" und alles, was damit zusammenhängt, beitragen."

3. "Wir wollen, wo immer möglich, Trinkwasser durch Regenwasser ersetzen."

Für die Forderungen stehen neun Vorschläge zur Auswahl: mehr Kläranlagen, mehr Hilfe für Entwicklungsländer, mehr Waschmaschinen, Förderung des Wassersparens durch die Regierung, Bestrafung von Wasserverschmutzern, bessere Wasseraufteilung, mehr Reinigung von Seen und Flüssen, weniger Umweltwasserverschmutzung, bessere Wasserreinigung in den Entwicklungsländern. Durch Abstimmung entscheiden wir uns für folgende Forderungen:

1. "Wir fordern, dass der Bau und die Modernisierung von Kläranlagen stärker staatlich gefördert werden und dass der Betrieb derselben strenger kontrolliert wird. Ferner müssen Maßnahmen zum Wassersparen staatlich mitgefördert werden."

2. "Wir fordern, dass Seen und Flüsse besser vor Verschmutzung geschützt werden, damit sie sich langsam selbst reinigen können."

3. "Wir fordern, dass Entwicklungsländer bei der Absicherung ihrer Trinkwasserversorgung und der Reinigung ihrer Abwässer besser unterstützt und beraten werden."




Der Kindergipfel ist ein Projekt der Naturfreundejugend Deutschlands

und der Zeitschrift

mit Unterstützung durch

der Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung
Gefördert durch die Stiftung Jugendmarke

Letzte Änderung am 02.04.2001 durch Günter Klarner