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Kindergipfel 2000: Workshop

Ernährung


Dieser Workshop hat am Sonntag, 1.Oktober, von 15.00 bis 18.00 Uhr stattgefunden. Die Ergebnisse der Diskussion könnt ihr auf der rechten Seite lesen.

Expertin in diesem Workshop:

Kathrin Bratschke, Verbraucherberatung Hannover


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Hier könnt Ihr Vorschläge für weitere Themen machen: Mein Vorschlag

Ergebnisse der Diskussion:

Dokumentation Workshop Ernährung (1. Oktober, 15-18 Uhr)


"Man sollte mehr Vitamine essen, damit die Körperpolizei besser reagieren kann!"


I.) "Was ich esse, geht doch nur mich selbst was an!"


Über diesen Ausgangssatz fanden die Kinder den Einstieg in ein schwieriges Thema: Die Ernährung. Der Hauptschwerpunkt hatte sich schon nach wenigen Minuten in der Gruppe herausgebildet: Wie ernährt man sich als Kind gesund? Aber auch sehr ernsthafte Themen wurden von den Teilnehmern angesprochen: Die unter Kindern häufig vorkommende Magersucht bei seelischen Problemen und um einen, von der Werbung konstruierten Schönheitsideal zu entsprechen, fand großes Gesprächsinteresse. Die Sprache wurde dann von den Kindern auf die Hygiene in Gaststätten und Großküchen gelenkt. Es wurde dabei die Frage diskutiert, wie und durch welche Maßnahmen die hygienischen Verhältnisse in diesen Einrichtungen kontrolliert und verbessert werden können.


II.) Die Forderungen

Nach und nach wurden von den Kindern die Forderungen an die Erwachsenen entwickelt:

· Wir fordern weniger Chemie im Essen.

· Wir fordern eine artgerechte Tierhaltung, so zum Beispiel die Abschaffung der Käfighaltung bei Hühnern. Dann schmeckt das Essen auch gleich besser!

· Wir fordern eine verständliche Darstellung sämtlicher Inhaltsstoffe auf den Verpackungen der Lebensmittel.

· Genmanipulierte Lebensmittel müssen zusätzlich gekennzeichnet werden.

III.) Selbstverpflichtungen Nach den Forderungen an die Erwachsenen haben sich die Kinder überlegt, was sie selber im Bereich Ernährung "in die Hand nehmen können". Hier die Ergebnisse nach langer Überlegung:

· Wir wollen nicht mehr so viel Süßes essen, sondern mehr nährstoffreiche Produkte wie Obst und Gemüse. Wir wollen bei uns auf eine ausgewogene, abwechselungsreiche und vielseitige Ernährung achten.

· Wir wollen selber Lebensmittel kaufen, die aus biologischen Anbau stammen und unsere Eltern anregen, dies ebenfalls auszuprobieren.




Der Kindergipfel ist ein Projekt der Naturfreundejugend Deutschlands

und der Zeitschrift

mit Unterstützung durch

der Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung
Gefördert durch die Stiftung Jugendmarke

Letzte Änderung am 02.04.2001 durch Günter Klarner