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Der Kindergipfel 2002: Der Kinderrat


15. - 17.02.2002: Zweite Kinderratstagung für den Kindergipfel 2002!

Der Kinderrat des Kindergipfels 2002 tagte vom 15.02.-17.02.2002 in derJugendherberge/Umweltstudienplatz Lindlar. Hier ist der Bericht:

Bericht aus Neumünster

Der Bericht aus Neumünster zum Stand der Dinge wurde vom Kinderrat angehört. Da viele der Inhalte in diesem Bericht etwas mit der Organisation des Kindergipfels zu tun haben, hat der Kinderrat auch die weiteren organisatorischen Arbeiten komplett dem Büro in Remagen übertragen. Verschiedene Inhalte, wie z.B. zu Workshops wurden auf spätere Tagesordnungspunkte verlegt. Der Kinderrat hat sich gefreut, dass die Verantwortlichen in Neumünster so engagiert sind und mit eigenen Vorschlägen den Kindergipfel vorbereiten. Die Überlegung, den schleswig-holsteinischen Umweltminister an einem Workshop teilnehmen zu lassen wurde zunächst vom Kinderrat kritisiert. Hauptvorbehalt war die Sorge, dass der Minister "nur seine eigene Politik" auf dem Kindergipfel vertritt. Die Vorbehalte konnten ausgeräumt werden, sodass der Kinderrat einer Teilnahme des Ministers zustimmt. Auch die Verkürzung des Programms des statt-Theaters Neumünster von 2 ½ auf eine halbe Stunde wurde vom Kinderrat deutlich begrüßt.

Bericht zum Vorgipfel in Gotha

Die Gothaer Kinderratsmitglieder berichten über den lokalen Kindergipfel in Gotha am 12.4.2002. Die Teilnehmer für den Vorgipfel zum Kindergipfel in Neumünster werden über die Schulen eingeladen, sich zu beteiligen. Der Gothaer Kindergipfel soll auch über das Internet gut erreichbar sein. und deutlich erkennbar (durch das Layout) mit dem Kindergipfel 2002 in Neumünster in Verbindung gebracht werden können.

Besprechung der Antworten auf die Fragen an die Ministerien zum Zukunftsvertrag

Die eingegange Antwort aus dem Verteidigungsministerium - als bisher einzige Antwort aus den Ministerien - hat Gelächter ausgelöst. Nach einem ausführlichen Vergleich der Fragen mit den Antworten aus dem Brief hat der Kinderrat festgestellt, dass die für das Verteidigungsministerium wichtigen Kernfragen gar nicht beantwortet wurden. Der Kinderrat möchte deshalb, dass in einem zweiten Brief diese Fragen nocheinmal wiederholt werden. Weitere eingehende Antworten können per E-mail oder im Chat besprochen werden. Für längere Diskussionen mit viel Text soll auch das Forum auf den KiGi-Seiten wieder in Betrieb genommen werden.

KiGi-Online

Der Chat wird weiterhin alle zwei Wochen fortgeführt. Es sollen stärker als bisher Links auf die Kindergipfelseiten gelegt werden. Es wurde verabredet, dass die Mitglieder des Kinderrates ebenfalls Links auf die Kindergipfelseiten (z.B. auf den Seiten der eigenen Schulen) setzen und auch kleine Mitteilungen schreiben können. Es wurde angeregt, dass die Ratsherren und –frauen selber kleine Artikel für die Website oder die KiPo mit ihren Ideen und Erwartungen oder auch Erinnerungen an den letzten Kindergipfel schreiben. Während des Kindergipfels sollen die Internetseiten zum Kindergipfel regelmäßig upgedatet werden. Die Informationen dafür werden von Kinderreportern aus den Workshops abgeholt, damit sie sofort auf die Website gestellt werden können.
Da für den diesjährigen Kindergipfel kein Real-Server zur Verfügung steht, wird voraussichtlich eine Webcam Wichtiges vom Kindergipfel festhalten und ins Internet übertragen. Mit Digitalkameras sollen Fotos gemacht werden, die entweder in eine Art Photoalbum einfließen oder z.B. zu den Workshops gesetzt werden. Für die Reportergruppe, die Fotos und das Internetupdate soll eine Mediengruppe gebildet werden, die von ein bis zwei Erwachsenen technisch unterstützt werden.

Mediengruppe auf dem Kindergipfel

Nach einer ersten und vorläufigen Entscheidung kann an der Mediengruppe jeder Teilnehmer mitarbeiten, der sich dafür interessiert. "Rasende Reporter" besuchen die Workshops und Veranstaltungen und Workshops und machen dabei Fotos und sammeln Informationen und Zwischenberichte. "Netzspezialisten" setzen die gesammelten Informationen für das Internet um. Sie werden dabei von Betreuern technisch und inhaltlich unterstützt. Die Mediengruppe soll auch für die Workshops im Internet recherchieren, falls Informationen benötigt werden. Erfahrungen vom letzten Kindergipfel haben gezeigt, dass die Computer in den Workshops so wenig genutzt wurden, dass der Kinderrat eine Ausstattung der Arbeitsräume mit PC's nicht notwendig findet.

Workshops und Gipfelmotto

Der Kinderrat hält die Aufteilung in vier Phasen für sinnvoll. Die Workshops sollen den Zukunftsvertrag überprüfen, um mehr Argumente für eine Neuformulierung und eine Diskussion zu haben. Ein einfaches Umschreiben des Vertrages ist nicht gut. Die Presse soll nur/vor allem in der zweiten und dritten Phase zugelassen werden. "Die Presse, falls sie kommt, ist ja auch gut für die Öffentlichkeit" (N. Bartz). Ein Protokollführer soll am Anfang der Workshops pro Workshop bestimmt werden, der Kinderrat schlägt den Co-Moderator dafür vor. Auch der Moderator soll am Anfang gewählt werden. Ein Sprecher für die Präsentation soll erst am Ende gewählt werden, damit die Gruppen sicherstellen können, dass der Sprecher sich wirklich sicher genug fühlt und er/sie das Vertrauen der Gruppe hat.
Die Titel der Workshops wurden vom Kinderrat als zu langweilig emfunden. Folgende Titel wurden beschlossen:

  1. Die Kuh passt nicht in den Kühlschrank – Alternative Verpackungen und Recycling
  2. Jeder ist Ausländer – Fast überall! Ausländerfeindlichkeit und Zusammenleben
  3. Kalte Füße durch den Treibhauseffekt – Klima und Klimaveränderung
  4. Lokal handeln – Global denken! Lokale Agenda
  5. Highway to Hell? Das Thema Verkehr
  6. Tiere suchen ein Zuhause – Wo ist der Wald? Heimische Wälder/Waldsterben
  7. Frieden schaffen ohne Waffen – Krieg und Frieden
  8. Gleiche Rechte für alle – auch für uns! Kinderrechte

Thema/Motto des Kindergipfels 2002

Das Thema Krieg und Frieden als Motto, bzw. Kernthema wurde durch den Kinderrat bestätigt. Aus verschiedenen Vorschlägen wurde das Gipfelmotto "Gemeinsam für eine friedlichere Welt" ausgewählt. Der Kinderrat wünscht sich, dass das Symbol der Friedenstaube für den diesjährigen Kindergipfel zum Logo auf der Homepage und wenn es geht auch auf Transparenten, Plakaten und Bannern dazukommt.
Andere Vorschläge waren z.B.:

  • Ein Jahrzehnt des Kriegs?
  • Gewalt ist keine Antwort auf Gewalt
  • Krieg – (k)ein Ausweg für die Zukunft
  • Nein! Zum Krieg
  • und viele Vorschläge mehr

Sonstiges

Der Kinderrat fände es gut, wenn das Büro in Remagen automatisch mit jeder Anmeldebestätigung ein Freistellungsbitte mit Teilnahmebestätigung mitschickt, damit die Teilnehmer es einfacher haben, von der Schule freizubekommen. Gute Idee!


 Der Kindergipfel ist ein Projekt der Naturfreundejugend Deutschlands

und der Zeitschrift

mit Unterstützung durch

der Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung
Gefördert durch die Stiftung Jugendmarke

Letzte Änderung am 20.02.2002 durch Nina Wettern