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Grußworte aus Ministerien - Unsere Gäste - Unterstützer des Kindergipfels - Der Zukunftsvertrag 2002

Antworten auf den Zukunftsvertrag 2002

Click here for the english summary of the Childrens Summit 2002

Der Kindergipfel 2002

Was will der Kindergipfel 2002?

Der Kindergipfel 2002 will

  • die Vorstellungen und Forderungen von Kindern für eine lebenswerte Zukunft auf diesem Planeten bündeln,
  • mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft diskutieren
  • und in einem Zukunftsvertrag zusammenfassen.
  • die Umsetzung des Zukunftsvertrages überprüfen, der auf dem Kindergipfel 2000 in Hannover formuliert und mit Bundeskanzler Gerhard Schröder und verschiedenen Bundestagsabgeordneten diskutiert wurde.

Was bietet der Kindergipfel?

  • Vielfältige Möglichkeiten der Einmischung und Aufmerksamkeit für eure Anliegen
  • Austausch mit anderen über Projekte und Erfahrungen
  • Gelegenheit zur Diskussion mit bekannten PolitikerInnen
  • Tipps von Fachleuten

Was sind die Themen des Kindergipfels 2002?

Die Themen des Kindergipfels werden maßgeblich von den Kindern mitbestimmt. Sie ergeben sich aus der Agenda 21. Sie wurde 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet und enthält die Anforderungen dafür, dass auch die Kinder von heute noch eine lebenswerte Zukunft auf dieser Erde haben. 10 Jahre nach Verabschiedung der Agenda 21 gibt es immer noch viel zu tun. Daher will der Kindergipfel auch einen Beitrag zum Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung im September 2002 in Johannesburg leisten, wo die Umsetzung der Agenda 21 ausgewertet wird. .


Hier findet er statt, der Kindergipfel 2002:
Das "kiek in" in Neumünster

Mögliche Themenbereiche, die sich aus der Agenda 21 ergeben, sind:

  • Stadt der Zukunft: meine Stadt, mein Wohnumfeld, mein Stadtviertel
  • Klimaschutz in Deutschland und weltweit
  • Lokale Agenda 21, Lokale Kinderagenda: Mitwirkungmöglichkeiten für Kinder vor Ort
  • Krieg und Frieden
  • Wasser in Bächen, Flüssen und Seen
  • Ozeane - Erbe für die Zukunft
  • Bedrohte Tiere - Artenvielfalt und Artenschutz
  • Verkehr und Mobilität der Zukunft
  • Unsere Ernährung, gesundes Essen, Welternährung
  • Energiekonzepte der Zukunft: Solar-, Wind- und Wasserenergie
  • Miteinander leben: Toleranz
  • Wald, Schutz des Regenwaldes
  • Müllvermeidung, Müllentsorgung, Verpackungskonzepte der Zukunft, Recycling
  • Ökologische Kinderrechte
  • .....

Wie kann ich den Kindergipfel vor Ort vorbereiten?

Bestehende Gruppen können entweder für den Kindergipfel ein neues Projekt (z.B. einen Vorgipfel in ihrer Stadt oder Gemeinde) veranstalten oder bereits laufende Projekte in die Vorbereitung des Kindergipfels 2002 einbringen. Wichtig ist vor allem, dass alle Schritte und Veranstaltungen mit Fotos und Berichten dokumentiert werden.

Auf diesen Internetseiten könnt ihr euch nicht nur über den Kindergipfel 2000 und den Klima-Kindergipfel 2001 informieren. Hier ist außerdem bereits im Vorfeld des Kindergipfels 2002 laufend eine Beteiligung an der Vorbereitung möglich. Wer keinen eigenen Internetzugang besitzt, kann Zugänge in Jugendzentren, Schulen oder Bibliotheken nutzen, um Vorschläge einzureichen (mail@kindergipfel.de), Diskussionsforen zu besuchen, sich am chat beteiligen oder eigene Ergebnisse beizusteuern. Auch eine Mailingliste ist zur Diskussion eingerichtet worden.

Wenn ihr alleine aktiv werden wollt, könnt ihr einen Beitrag zur Zukunft der Kinder im dritten Jahrtausend oder in eurer Stadt bzw. Gemeinde in 10 Jahren schreiben oder gestalten. In vielen Städten und Gemeinden gibt es Lokale Agenda - Gruppen, die die Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen organisieren und bei denen ihr auch als Einzelpersonen mitarbeiten könnt.

Damit alle Ergebnisse und Erfahrungen in die Vorbereitung einfließen können, sollten sie möglichst früh an die Naturfreundejugend Deutschlands geschickt werden.

Was passiert mit den Ergebnissen des Kindergipfels 2002?

Die Überprüfung der Ergebnisse des Kindergipfels 2000 und die Ergebnisse des Kindergipfels 2002 fließen in einen Zukunftsvertrag ein, der noch während der Veranstaltung von Kindern und wichtigen PolitikerInnen und weiteren Prominenten unterzeichnet werden soll. Dieser Vertrag wird anschließend gedruckt und in ganz Deutschland verbreitet. Eine Überprüfung der Umsetzung des Vertrages soll dann im Jahre 2004 stattfinden.

Wie kann ich mich anmelden?

Der Kindergipfel richtet sich an Kinder von 12 bis 15 Jahren. Bis zum 10. März 2002 können sich VertreterInnen von Verbänden, Vereinen, lokalen Agendaprozessen, aber auch Einzelpersonen als TeilnehmerInnen anmelden. es wäre schön, wenn die Teilnehmer ihrer Anmeldung einen Beitrag einreichen, der sich mit einem oder mehreren Themenbereich(en) der Agenda 21 befasst. Der Beitrag kann ganz unterschiedlich aussehen: Videofilm, Fotocollage, Tonbeitrag, Ergebnisse von Vorgipfeln, Berichte von durchgeführten Veranstaltungen und Aktivitäten zur Agenda 21. Wichtig ist, dass die Auseinandersetzung mit Themenbereichen der Agenda 21 anschaulich dargestellt wird. Das Material fließt in die Gestaltung der Kindergipfel-Homepage im Internet, und die Dokumentation des Kindergipfels ein. Die ausgewählten TeilnehmerInnen erhalten eine Teilnahmebestätigung, ein Handbuch zur Vorbereitung auf den Kindergipfel und weitere organisatorische Hinweise.

Welche Kosten entstehen?

Für TeilnehmerInnen ist eine Kostenbeitrag von EUR 30,-- (für TeilnehmerInnen aus der Region Neumünster EUR 20,--) im Vorfeld zu entrichten. Darin sind 3 Übernachtungen, Verpflegung, Programmkosten und das Kindergipfelhandbuch enthalten. Für die Anreise können die Fahrtkostenauf der Basis der BahnCard erstattetwerden. Bei VertreterInnen von Gruppen und Verbänden sollte daher möglichst die entsendende Stelle die Fahrtkosten übernehmen. Bei VertreterInnen von Gruppen und Verbänden sollte daher möglichst die entsendende Stelle die Fahrtkosten übernehmen.
Für begleitende Erwachsene wird parallel zum Kindergipfel eine Veranstaltung angeboten, die von der Umweltakademie Schleswig-Holstein angeboten wird.




Der Kindergipfel 2002 ist ein Projekt der Naturfreundejugend Deutschlands


Letzte Änderung am 17.04.2002 durch Nina Wettern