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Klimapiraten entern das sinkende Schiff Erde- Kinder
reden - Erwachsene hören zu
von Frank Thiel
Die unterbrochene 6. Weltklimakonferenz von Den Haag
wurde in der Zeit vom 16.-27.
Juli 2001 in Bonn unter der Leitung des niederländischen
Umweltministers Jan Pronk fortgesetzt.
Dies nahm die Naturfreundejugend
Deutschlands zum Anlass, am 18. Juli 2001 einen Klima-Kindergipfel durchzuführen,
um die Forderungen und Wünsche von Kindern gezielt an die
Weltklimakonferenz zu richten.
Die Naturfreundejugend verstärkte damit ihre Aktivitäten auf
dem Gebiet des Klimaschutzes und hat die entsprechenden Forderungen des
Kindergipfels im Dialog zwischen Kindern und politischen Verantwortungsträgern
einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Der
Kindergipfel 2000, der im Herbst letzten
Jahres mit Bundeskanzler Gerhard Schröder stattfand, hatte einen
Zukunftsvertrag auch mit Forderungen zum
Klimabereich formuliert. Diese von den Kindern erarbeiteten Positionen galt es
aufzugreifen, mit neuen Ideen zu bereichern und in Form eines Klimaappells öffentlichkeitswirksam
zu verbreiten. Der Klimaappell der Kinder wurde zum
Start der Weltklimakonferenz an nationale und internationale Entscheidungsträger
übergeben werden.
In einer Veranstaltung mit hochrangigen Politikern, zu der auch der
Generalsekretär des UN-Umweltprogramms (UNEP) Klaus Töpfer, der
Bundesumweltminister Jürgen Trittin und die umweltpolitischen Sprecher der
Bundestagsfraktionen eingeladen wurden, haben die Kinder ihre Vorstellungen von
Klimaschutzmaßnahmen diskutieren können. Die Veranstaltung hat am 18.
Juli 2001 zur offiziellen Eröffnung der Weltklimakonferenz auf einem
Rheinschiff in Bonn stattgefunden und stand unter dem Motto "Klimapiraten
entern das sinkende Schiff - Kinder reden, Erwachsene hören zu".
Bereits am Vortag (17.7.2001) gab es Vorbereitungs-Workshops der Kinder im
Jugendgästehaus Bonn. Diese haben den Klimaappell der Kinder erabeitet.
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