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Der Kindergipfel 2000:
Grußwort von Margot Wallström


Für Umwelt zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission

Kinder und Jugendliche sind die Zukunft. Das klingt wie ein abgedroschener Slogan, aber ich glaube, es ist die Wahrheit. Wenn ich überlege, was wir für unsere Umwelt tun müssen, so denke ich gleich auch an Kinder. Daran dass Kinder unter einer verschmutzten, lärmenden und unsicheren Umwelt besonders zu leiden haben, und daran dass wir heute entscheiden, in welcher Umwelt die Menschen von morgen leben werden.

Aber Ihr jungen Menschen seid nicht nur Leidtragende! Durch Euer Handeln könnt Ihr auch etwas verändern. Oft ist es doch so, dass Kinder - ob aus der Schule, dem Fernsehen oder Verbänden wie der Naturfreundejugend - besser Bescheid wissen als Erwachsene, wie man sich umweltfreundlich verhält. Sie können dann ihre Eltern erziehen. Aber auch in ihrem eigenen Leben können Jugendliche etwas für die Umwelt tun. Zum Beispiel in dem sie Energie sparen, oder ihre Sachen schonen so dass nicht jedes Jahr ein neuer CD-Player fällig ist und der alte auf den Müll wandert.

Wir Erwachsenen tun gut daran, ab und zu auf Kinder und Jugendliche zu hören. Einmal, weil uns das daran erinnert, warum wir uns für die Umwelt einsetzen. Zum anderen glaube ich, dass Kinder und Jugendliche uns auf neue Ideen und Lösungen bringen können. Umweltschutz hat doch viel mit konkretem Handeln vor Ort zu tun - und da sind Kinder auf ihre Weise nicht weniger kompetent als wir.

Aus diesem Grunde freue ich mich, dass der Kindergipfel 2000 stattfindet und durch viele lokale Kindergipfel vorbereitet wurde. Leider kann ich nicht kommen - aber ich wünsche allen jungen und älteren Teilnehmern viele gute Gespräche und auch eine Menge Spaß!




Der Kindergipfel ist ein Projekt der Naturfreundejugend Deutschlands

und der Zeitschrift

mit Unterstützung durch

der Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung
Gefördert durch die Stiftung Jugendmarke

Letzte Änderung am 02.08.2000 durch Günter Klarner