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Der Kindergipfel 2000:
Die Diskussion mit den Abgeordneten des Deutschen Bundestages

Dies ist die Dokumentation der Diskussion mit deAbgeordneten des Deutschen Bundestages während des Kindergipfels 2000 am 2.Oktober 2000 in Hannover. Ihr könnt den Text als Word Datei (Word 2.0, 104 KB) oder Rich Text (112 KB) laden.



Erster Teil

Themenbereich: Wald

Barbara Renno:
Es wäre auch vielleicht ganz nett, wenn das Publikum, was die ganze Zeit draußen bleiben musste als der Kanzler da war, weil's ja einfach sonst aus allen Nähten geplatzt wären. Jetzt haben wir wieder ein bisschen mehr Platz und vielleicht können wir die Besucher, die draußen stehen, hier nach drinnen bitten, denn wir wollen ja jetzt mit unserer Diskussion weiter machen.
Die Redezeit für Kinder auf der Expo 2000 soll weiter gehen und wir haben ja auch so'n paar Aufgaben von unserem Bundeskanzler bekommen, denn wir sollen oder wollen uns ja jetzt noch über einige Themen unterhalten, die wir in der ersten Runde nicht geschafft haben. Aber wir haben aus dieser ersten Runde ja auch tatsächlich so'n paar Aufträge bekommen, also wenn's um die Frage der..., kommunalpolitische Fragen geht, wenn's um Fragen geht die eventuell die Kinderkommission betreffen. Und jetzt haben wir unser Prinzip schon 'n bisschen aufgelöst: jetzt bin ich die Einzige, die hier steht, was nicht weiter schlimm ist. Die Gesprächspartner bitte ich dann auch wenn sie dran sind aufzustehen, das gilt für die jungen Gesprächspartner genauso wie für die Erwachsenen und ich würde vielleicht vorschlagen, wir machen ne Vorstellungsrunde, damit wir alle wissen mit wem wir's zu tun haben und ich beginne einfach mal zu meiner Linken. Das hat überhaupt keine Aussagekraft.
Dieses rote Mikrofon ist das Mikrofon der Erwachsenen und ich würde Sie auch bitten, wenn Sie Antworten haben, wenn Sie angesprochen sind bitte dieses Mikrofon zu benutzen. Euer Mikrofon, Ihr wisst es schon, sind diese Mikros hier rechts und links. Es stehen immer alle auf, ich glaub dann hört man einfach besser, was gesagt wird, und man kann einfach besser miteinander kommunizieren. Wir haben nach wie vor die beiden Mikros hier im Saal, also jeder aus dem Publikum, der nicht älter als 16 Jahre ist, das ist ein Prinzip von Redezeiten, jeder der nicht älter als 16 Jahre ist, kann sich in die Diskussion mit einmischen. Ich weiß ja, dass viele hier noch auf den Rängen sitzen, die jetzt anderthalb Tage mitdiskutiert haben, die in den Workshops mitgearbeitet haben, die auch Plakate hier gemacht haben und vielleicht ist der ein oder andere auch noch aus dem Publikum dabei, bei dieser Diskussion sich mit einzuschalten, Ideen, Wünsche, Forderungen, Anregungen uns mit auf den Weg zu geben und vor allen Dingen den Abgeordneten, die hier sitzen und jetzt gebe ich Ihnen das Wort.

Ingrid Fischbach:
Vielen Dank. Ich mach's auch ganz kurz, weil ganz viele Abgeordnete hier sitzen. Mein Name ist Ingrid Fischbach, ich komm von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und bin Mitglied der Kinderkommission des deutschen Bundestages. (Applaus)

Barbara Renno:
Vielleicht können wir im Laufe des Gesprächs noch'n bisschen was über die Kinderkommission erzählen, welche Funktion sie hat, welche Aufgaben und was sie alles bewirken kann. Bitte.

Marita Sehn:
Ja, mein Name ist Marita Sehn. Ich komme von der FDP-Bundestagsfraktion. Aber ich bin nicht nur im Bundestag, ich bin auch auf kommunaler Ebene aktiv und insofern: Einige Fragen, die Ihr eben hattet an den Bundeskanzler, die fand ich schon ganz spannend. Ich habe Euren Vertrag heute Morgen aus dem Internet 'rausgeholt, hab den auch durchgearbeitet, einiges mit Fragezeichen, einiges mit ja, einiges mit nein beantwortet. Ich habe leider keine Kinder, dafür aber ganz viele Nichten und Neffen und deshalb liegt mir das Wohl der Kinder sehr am Herzen. Ich möchte Euch gratulieren dafür, dass Ihr nicht nur Forderungen stellt, sondern Euch auch selber verpflichtet. Das finde ich ganz toll. (Applaus)

Ursula Heinen:
Mein Name ist Ulla Heinen. Ich bin 34 Jahre alt und Sprecherin der jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das sind die unter 35-jährigen Abgeordneten. Und wir wollen uns eigentlich ganz besonders um die Themen der jungen Generation kümmern. (Applaus).

Cajus Julius Cäsar:
Mein Name ist Cajus Julius Cäsar. Ob ich verwandt bin mit dem alten Römer, das kann man nicht mehr so ganz genau feststellen. Ich bin Bundestagsabgeordneter aus der CDU-Fraktion und bin im Umweltausschuss, bin viele Jahre Umweltausschussvorsitzender im Kreistag gewesen, im Kreis Lippe, am östlichen Zipfel Nordrhein-Westfalens, bin jetzt im Bundestag, im Umweltausschuss zuständig für den Bereich Naturschutz. Und ich freue mich natürlich sehr, dass so viele junge Leute hier zusammen gekommen sind und vor allem, dass sie so aktiv hier sich eingebracht haben, 'ne ganze Reihe von Forderungen aufgestellt haben, Selbstverpflichtung und die Mithilfe angeboten haben, unsere Umwelt für die Zukunft gesund zu erhalten. Herzlichen Dank. (Applaus)

Christel Hanewinckel:
Ich bin Christel Hanewinckel. Ich komme aus Halle an der Saale, bin dort die Bundestagsabgeordnete. Im deutschen Bundestag bin ich im Ausschuss für Familien, Senioren, Frauen und Jugend die Ausschussvorsitzende, also alles das, was mit Kinder- und Jugendpolitik zu tun hat, gehört in unseren Ausschuss. Ich möchte zwei Dinge gleich am Anfang Euch sagen und zwar: Ich bin sehr froh, dass Ihr festgelegt habt, in zwei Jahren die Ergebnisse dieses Gipfels zu überprüfen. Ich war vor fünf Jahren beim Kindergipfel in Berlin dabei und habe festgestellt das dieser Gipfel toll war, aber was damit geworden ist, was die Ergebnisse gebracht haben oder nicht gebracht haben, wissen wir eigentlich nicht so recht. Deshalb find ich das sehr gut.
Und noch was Zweites: Ich hab vorhin sehr genau zugehört, als Ihr mit dem Bundeskanzler gesprochen habt und festgestellt, dass sehr viele Fragen, Probleme, Anregungen gibt, die an die Kommune bzw. an die Länder auch gehen müssen und deshalb mein Vorschlag: Das was Ihr heute uns hier überreicht habt, auch an die Ministerpräsidenten zu schicken. Und wenn es 'ne Hilfe ist, könnten wir das auch von unserem Ausschuss aus tun, um die Ministerpräsidenten zu bitten, es bitteschön auch an Ihre Kreis- und Landräte weiterzugeben, damit die das auch wenigstens zum Lesen bekommen. Was die dann damit machen, steht auf 'nem anderen Blatt. (Applaus)

Barbara Renno:
Es ist sicher ein ganz wichtiger Weg und wichtig ist, dass Sie sie ansprechen, dass Sie der Partner sein sollen. Denn oft hakt's ja an solchen Dingen, dass man die Infrastruktur nicht hat, dass man nicht weiß wo man's hinschicken soll, dass man die Adresse der Staatskanzlei nicht hat. Das sind ja für Kinder wirklich Hürden, da brauchen sie unsere Hilfe.
En zweiter Weg um den ich Sie alle bitte ist, nehmen Sie's mit, Sie kommen ja alle aus Wahlkreisen. Auch Sie sind ja durchaus Ihren Kommunen oder größeren Verbänden verpflichtet und ich denke darum würden wir Sie alle bitten, dass Sie all das, was Sie hier heute hören, das Sie das auch mit in Ihre Wahlkreise nehmen.

Meta Janssen-Kucz:
Mein Name ist Meta Janssen-Kucz. Ich komme aus der grünen Landtagsfraktion hier aus Niedersachsen, also nicht von der Bundesebene, habe über Jahre Kommunalpolitik gemacht und als ich das eben gehört habe, muss ich nur sagen: Liebe Kinder, liebe Jugendliche, über den Weg bin ich in die Kommunalpolitik gegangen, weil ich mich so geärgert habe über keine Verkehrsberuhigung vor'm Kindergarten und vor den Schulen, über unmögliche Öffnungszeiten, was Kindergärten anging. Und Eure Forderungen heute sind meine Forderungen mit denen ich vor 12, 13 Jahren in die Politik gegangen bin und ich konnte ganz wenig umsetzen. Ich hoffe aber mit Eurer Hilfe, dass wir noch ganz viel gemeinsam umsetzen können. Danke. (Applaus)

Hans-Josef Fell:
Mein Name ist Hans-Josef Fell. Ich bin Mitglied der Bundestagsfraktion für Bündnis 90/Die Grünen und bin dort zuständig für die Forschungspolitik. Und Ihr könnt euch vorstellen, gerade in der Forschungspolitik werden genau die Fragen, die Euch heute so stark unter den Nägeln brennen, immer wieder erörtert. Ich habe mit Freuden festgestellt, dass Ihr auch danach fragt: Was gibt es denn für bessere Autos? Wie können wir auch in der Zukunft noch eine Welt haben, die mit besseren Techniken ausgestattet ist als heute, die uns so viele Probleme bereiten? Genau das sind auch die brennenden Fragen die mich interessieren und ich versuche dort im Ausschuss für die bündnisgrüne Fraktion vieles voran zu bringen.
Selbst habe ich das auch schon getan, im Bereich der Kommunalpolitik, als Stadtrat beispielsweise waren mir die Kinder immer sehr am Herzen. Nicht nur weil ich selbst drei habe, die mich immer mit bohrenden Fragen natürlich beschäftigen, sondern vor allem auch, weil mir die Kinderpolitik am Herzen ist. So hatte ich damals versucht auch ein Kinderparlament auf Stadtratsebene durchzutesten. Es war mir nicht gelungen! Aber vielleicht gelingt es mit Eurer Hilfe, mehr solche Kinderparlamente insgesamt auf den Weg zu bringen, dann hättet Ihr alle ein viel besseres Sprachrohr. (Applaus)

Monika Griefahn:
Mein Name ist Monika Griefahn, ich komme von der SPD-Fraktion im Bundestag, bin im Moment Ausschussvorsitzende für Kultur und Medien und gemeinsam mit dem Jörg Tauss, der da auch sitzt, auch noch für neue Medien zuständig, war aber acht Jahre hier in Niedersachsen Umweltministerin, vorher bei Greenpeace. Also alles gemacht, sowohl die Arbeit in einer Gruppe, die sich selbst organisiert, als auch jetzt in der Regierung und im Parlament. Und für mich ist die wichtigste Information: Ihr müsst selber aktiv werden, Ihr müsst selber auch weiter machen, der Kindergipfel alleine reicht sicherlich nicht, sondern man muss auch vor Ort in der Gruppe immer wieder auch dann zu den dort gewählten Abgeordneten gehen. Man muss auch dafür sorgen, dass Abgeordnete die auch die Interessen der Kinder umsetzen auch gewählt werden, sich aufstellen lassen, im nächsten Jahr sind in Niedersachsen Kommunalwahlen z.B., sorgt dafür wenn Ihr Eltern habt, die sich engagieren, dass die sich auch als Kandidaten zur Verfügung stellen, sonst kommen immer nur die, die schon keine Kinder mehr haben oder keine Kinder haben, und die haben vielleicht nicht so großes Interesse sich dann dafür einzusetzen. Also das ist für mich das wichtigste, mehr Leute, die sich auch engagieren. Meine drei Kinder sitzen da oben und sagen immer: Du musst das doch weiter machen, damit du was für uns veränderst. (Applaus)

Barbara Renno:
Vielleicht noch so'ne kleine Information für alle Gäste hier im Plenum: Die Kinder, die hier an diesem Naturgipfel teilnehmen, das sind Kinder die natürlich aus lokalen Gruppen kommen, die sich schon engagieren und die wir hoffentlich auch durch die Erfahrungen, die sie hier jetzt gemacht haben, und durch die vielen Antworten, die sie hoffentlich bekommen, die das auch mit nach Hause tragen und das weitergeben: Dass sich Engagement immer noch lohnt, auch wenn man vielleicht nicht so ganz direkt zum Ziel kommt, aber man nimmt doch was mit.

Erika Schuchardt:
Mein Name ist Erika Schuchardt. Viele von Euch kennen mich durch das freiwillige ökologische Jahr, das haben wir hier in Niedersachsen eingeführt und da habe ich fünf Jahre lang hier in Niedersachsen von der Universität aus das alles vorbereiten dürfen. Heute bin ich nun auch im Bundestag für die Christlich-Demokratische Union und, wie meine Kollegen, im Bildungsausschuss und da schon fast alles gesagt ist, möchte ich nur sagen: Als jemand der hier an der Universität für die Lehrer- und Pädagogenausbildung tätig sein darf, bringt in Euren Schulen die Ergebnisse ein. Wenn ihr zurückkommt, macht in der Aula eine große Veranstaltung, noch einmal hier, dass Ihr sagt: Jugendgipfel in der Schule, von der Expo. Damit sie's alle erfahren, ladet eure Eltern ein, Großeltern, Freunde, Nachbarn, damit das, was alle meine Vorgänger gesagt haben, sich auch umsetzen kann. Denn nur wenn man's weiter sagt und selber anpackt, dann gelingt es auch. (Applaus)

Barbara Renno:
Ein wichtiger Tipp. Bei all den Verbreitungsmöglichkeiten ist da tatsächlich das Internet, die Adresse, ich glaub, man sieht sie hier vorne: www.kindergipfel.de, und die Frau Griefahn, die hat es ja betont, sie ist auch zuständig für neue Medien. Das ist ja für Euch ein ganz spannendes Thema, also alles holen ans Netz - ah ja, jetzt wird schon delegiert - alle Schulen ans Netz. Ich glaube das ist wirklich ein guter Punkt, um sich zu informieren, also der Zukunftsvertrag steht seit ein paar Stunden längst im Netz drin, alle die wollen, können ihn anklicken. Ich hoffe Sie haben ihn schon angeklickt?

Jörg Tauss:
Also, wenn jetzt auf mich gezeigt worden ist, dann ganz einfach deshalb, weil ich für Internetpolitik mit zuständig bin in der SPD-Bundestagsfraktion, ich bin auch Vorsitzender eines Unterausschusses für neue Medien, wo wir uns ums Internet kümmern. Und mit dem Kollegen Fell von den Grünen bin ich im Forschungsausschuss, wie gesagt ich bin in zwei Ausschüssen, mit der Kollegin Monika Griefahn noch bei Kultur und Medien.
Ja ich war bereits beim Kindergipfel in Baden mit dabei. Ich komme aus Karlsruhe, war 'ne ganz tolle Veranstaltung, und dann hab' ich mich sehr gefreut, dass ich auch hierher wieder eingeladen worden bin.

Barbara Renno:
Wir sollten kurz erklären, dass ist so ein Vorläufergipfel quasi zu diesem Kindergipfel.

Jörg Tauss:
Ja, also Baden ist ja sowieso ganz toll, da war'n mer also ganz vorn, aber die anderen auch. Also da haben die Kinder schon was entsprechendes gemacht und da war ich dabei, hat viel Spaß gemacht. Und weil das Thema Internet angesprochen worden ist, ich muss nachher leider zu 'ner anderen Veranstaltung nach Bochum. Aber vom letzten Kindergipfel hab ich ganz viele E-Mails gekriegt und ich würd' sagen, wenn ich nachher 'n bissl früher weg bin, wenn irgend jemand noch Fragen hat: www.tauss.de. Ist relativ einfach, Tauss mit zwei "s". Also ich beantworte jede E-Mail (joerg@tauss.de), das versprech' ich jetzt schon.

Barbara Renno:
Das ist'n gutes Kommunikationsmittel E-Mails. Das geht schnell und man hat 'n schnellen Zugang und wenn man Glück hat, kriegt man auch schnelle Antworten. Vielleicht können das alle unsere Erwachsenen, soweit vorhanden, wenn Sie E-Mail-Account haben, geben Sie die Adressen vielleicht durch. Ich glaube, das ist ein guter Weg in direkter Kommunikation zu sein.

Sven Borsche:
Was kaum jemand weiß, ist, dass der Bundesgesetzgeber schon seit uralten Zeiten beschlossen hat, der Bundesregierung ein Beratungsgremium zur Seite zu stellen, das Bundesjugendkuratorium, und das soll der Bundesregierung sagen, was sie für Kinder und Jugendliche machen soll. Ich bin der Sekretär dieses Bundesjugendkuratoriums, mein Name ist Sven Borsche, und ich habe zusätzlich vor einiger Zeit ne ganze Menge Organisationen der Bundesrepublik zusammengerufen. Ich hab dazu beigetragen, das sie sich für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskommission in Deutschland einsetzen. (Applaus)

Barbara Renno:
Ich würde vorschlagen, jetzt sitzt ihr alle so gemischt. Wir haben noch 'n Paar Themen ausstehen. Da gehören die Themen Armut, Energie und Verkehr dazu, da ist sicher noch nicht alles gesagt. Da sind sicher viele Fragen offen geblieben. Wir sollten uns aber auch noch um die anderen Themen kümmern und ich weiß das 'n sehr gut besuchter Workshop das Thema Wald war und ich bitte jetzt die Gruppe mal an ihr Mikrofon, um ihre Fragen, Anregungen und Wünsche uns zu erzählen. Oh, Karim, ausgerechnet am größten!

Jan-Karim Bohnacker:
Also, ich heiß Jan-Karim Bohnacker und komme aus 'm Workshop vom Wald und unsere Forderungen sind z.B. wir wollen den Wald erhalten, z.B. mehr Nationalparks und und und.
Und der zweite Punkt ist, der Luftverschmutzung entgegenzutreten. Es muss auf jeden Fall der Verkehr weniger werden und das kann man nur erreichen, wenn man die öffentlichen Verkehrmittel preiswerter macht. (Applaus)
Und Punkt Nummer drei, also mehr alternative Energien für Autos. Und jetzt unsere eigenen Forderungen sind: Sparsamer mit Energie umgehen, die Mülltrennung und Aufklärung z.B. in der Schule oder zu Hause. (Applaus)

Cajus Julius Caesar:
Ja, ich will gerne hier zu der Frage Wald Stellung beziehen. Ich finde die Forderung "Wald erhalten" für sehr wichtig und richtig. Sie betrifft sowohl die Bundesrepublik, hier Deutschland, als auch natürlich insbesondere die Tropenwälder. Ich würde sogar über die Forderung "Wald erhalten" hinausgehen, indem ich Euch vorschlagen würde; die Forderung zu formulieren, "Wald erhalten und vermehren", denn wir haben in der Bundesrepublik Deutschland durchaus Bereiche, die unterdurchschnittlich, sogar unter 10 % Waldanteil haben und da sollte man auch dazu über gehen, die Forderung aufzustellen: "Wald vermehren". Für den Tropenwald gilt natürlich insbesondere diese Forderung "Wald erhalten" und deshalb find ich es 'n bisschen schade, dass die neue Regierung, die kann ja gleich auch noch mal 'n Stück dazu Stellung beziehen, die Mittel für den Tropenwald abgesenkt hat in den letzten beiden Jahren. Ich meine, da muss mehr passieren, da müssen wir uns für einsetzen, denn für den Klimahaushalt insgesamt ist es wichtig, dass wir einen hohen Waldanteil haben, denn der hohe Waldanteil bedeutet ja im gesamten Feld des Naturschutzes auch Artenvielfalt und natürlich auch die Klimaproblematik insgesamt zu meistern.
Im Bereich des Verkehrs ist es wichtig, dass wir natürlich im Bereich der Forschung vorankommen, dass wir im Verhältnis der CO2-Problematik Fortschritte machen, geringerer Verbrauch und natürlich hier beim Wasserstoffauto im Bereich der Forschung mehr tun. Das war ja auch eine Forderung hier. Ich meine, dass wir im Bereich der Energien die regenerativen Energien in den nächsten Jahren verdoppeln müssen. Das ist auch eine Forderung unserer CDU-Fraktion und ich habe mich speziell auch in dem Bereich eingesetzt, beispielsweise die Biomasse mehr als bisher hier einzusetzen, um auch im Bereich der regenerativen Energien 'n Stück voran zu kommen. Biomasse, wie bspw. Holz, hier kann man ne ganze Menge erreichen und das ist eine umweltfreundliche Energie, die von alleine nachwächst und CO2-neutral ist. Das vielleicht nur mal als kleinen Aspekt, denn andere möchten sicherlich auch noch dazu Stellung beziehen. (Applaus)

Barbara Renno:
Haben wir noch Wortmeldungen zum Thema Wald?
Hinter diesen Forderungen oder Anregungen die der Karim für seine Arbeitsgruppe vorgetragen hat, steckt ja, glaub ich, für Kinder auch immer so 'n bisschen die Frage: Wie können wir das anpacken? Natürlich der Wald soll erhalten werden, der Wald soll vermehrt werden. Aber was kann ich denn jetzt nun dafür tun? Wo find ich Verbündete? Wohin kann ich mich wenden? Also Information ist ja so'n bisschen das Zauberwort für uns alle.

Eine Schülerin:
Ja also eine Frage und zwar: Was tun Sie gegen den Import von tropischem Holz? (Applaus)

Cajus Julius Caesar:
Also ich glaube, das es nicht unbedingt wichtig ist, das Thema Import ja oder nein zu diskutieren. Ich glaube das es wichtig ist, beim Import darauf zu achten, dass man nur Holz importiert aus Bereichen, die nachhaltig bewirtschaftet werden. D.h. da wo also wieder angepflanzt wird, da wo also dann genau so viel nur genutzt wird, wie auch wieder nachwächst und wie man wieder anpflanzt. Denn ich meine die Menschen vor Ort müssen ja auch Einnahmequellen haben. Vorhin ist diskutiert worden die Armut in bestimmten Ländern. Und wenn die Menschen vor Ort keine Einnahmen haben, in denen wir den Import oder das Abkaufen des Holzes verhindern, dienen wir diesen Menschen auch nicht. Deshalb ist es wichtig, das wir ihnen helfen, durch moderne Methoden, durch moderne Techniken, aber eben auch darauf achten, dass wir unsere Forschung, unsere Mittel einsetzen, indem sie auch wieder Wald anpflanzen können. Und man muss davon ausgehen, wir müssen ihnen auch helfen insbesondere ja im Bereich des Heizens. Denn 90% der Hölzer, die in den Tropenwäldern genutzt werden, werden zu Brennholz genutzt, und deshalb müssen ihnen da helfen, andere Energiequellen letztendlich auch nutzen zu können.

Barbara Renno:
Wir sind ja alle auch Konsumenten und wir haben ja ein wunderbares Mittel, wir müssen's erst mal nicht kaufen und wenn wir's kaufen, dann müssen wir als bewusste Bürger vielleicht mit drauf achten, dass es gekennzeichnet ist. Jetzt müssen wir ein bisschen die Reihenfolge einhalten. Die Frau Sehn hatte sich gemeldet und dann, glaub ich, Frau Griefahn, sind Sie dran und dann Sie.

Marita Sehn:
Ich wollte ganz kurz zum Nationalpark etwas sagen. Es gibt ja schon 'ne Reihe von Nationalparks in Deutschland. Ich komme aus'm Hunsrück aus Rheinland-Pfalz und ich kann euch sagen: Wir sind im Moment auf der kommunalen Ebene dabei, auf Kreisebene in unserem schönen Soonwald, da wo der Schinderhannes zum Teil herkommt, einen Nationalpark zu gestalten. Da haben wir jetzt alle Parteien und alle Bürger und alle Gemeinden mit eingebunden. Ich denke, wir sind auf gutem Weg. Dann Verkehrsmittel preiswerter machen, da bin ich sehr mit einverstanden, das bedeutet aber auch, dass man sie auch nutzen muss. Also es hilft wenig, z: B. da wo ich herkomme, in den ländlichen Regionen, da fahren die Busse leer rum und das hilft halt auch nicht so besonders viel. Also da liegt's auch 'n bissl an uns was wir da tun.

Monika Griefahn:
Noch 'n paar Korrekturen zu der Frage des Tropenwaldes: Herr Cäsar, ich muss Ihnen leider wiedersprechen, der meiste Wald, Tropenwald, geht durch Brandrodung verloren, weil die Leute kein Land haben und Land beackern müssen und der Boden nicht so fruchtbar ist. Deswegen müssen wir uns dringend auch in der Entwicklungshilfe dafür einsetzen, dass 'ne Bodenreform gemacht wird. Aber auch hier, es ist immer noch sehr schick und modern, sich Teakmöbel in den Garten zu stellen und das steht zwar jetzt immer drauf, "aus Plantagenholz", leider gibt es so viele Plantagen eben überhaupt nicht und die Teakbäume wachsen auch nicht so schnell, dass man sagen kann, all das Holz, was jetzt hier als Plantagenholz dargestellt wird, ist Plantagenholz. Also das beste ist, die Finger weg, die Nachfrage ändern und z.B. wenn man Gartenmöbel kauft, dann eben aus Kiefern oder Tannenholz. Auch das geht. Wird auch angeboten, aber es ist 'ne Frage von Mode und da müsst ihr dann auch eure Eltern mit beeinflussen.

Barbara Renno:
Wir haben ja hier auch ein wunderbares Beispiel, also all diese Baumstämme, die für dieses schöne Tipi verwendet wurden, das sind Bäume, die sowieso dafür vorgesehen waren, die einfach gefällt werden mussten und die werden nachher auch weiter verarbeitet. Dafür ist also gesorgt. Ich finde das ist ein schönes Beispiel, wie man damit umgehen kann oder soll.
Jetzt stell ich ihnen die Frage: Lassen wir der Schülerin den Vortritt? Danke.

Eine Schülerin:
Eine Sache noch: Wie kommt es, dass die Busse leer rumfahren? Wie kommt es? Muss vielleicht auch was von der Regierung geändert werden, nicht von den Regierenden, auch von den Landtägen? Muss da nicht vielleicht was geändert werden?

Barbara Renno:
Meinst du, dass die Fahrpläne nicht stimmen? Ich mein das is ne schwierige, das is ne ganz schwierige Frage! Ich frage mich das auch manchmal. Ich weiß nicht womit das zusammenhängt. Das kann vielleicht mit schlechter Koordination zusammenhängen. Ich seh' dann aber auch Schulbusse, die so was von proppenvoll sind, das man da Angst haben muss, da überhaupt einzusteigen. Geht es direkt zu dem Thema? Sonst müssen wir die Gesprächs... Ja, dann bitte.

Ein Schüler:
Ich wollt genaueres zu dem Thema Busse und Bahn noch sagen. Das hängt natürlich auch viel von den Uhrzeiten ab und morgens sind die Busse meist, jedenfalls bei mir in Köln, sehr voll und mittags auch und abends auch und dazwischen gibt's immer Zeiten, wo sie nicht so voll sind.

Ursula Heinen:
Was ich euch vorschlagen will, ist, dass diejenigen, z.B. bei mir zu Hause, das ich mit Kindern mal zusammen zu den Kölnern Verkehrsbetrieben gehe, wo ich herkomme. Zu den Bonner Verkehrsbetrieben bspw., weil's hier ja auch 'n paar aus Bonn gibt und das wir dann mal dort mit den Chefs dieser Verkehrsbetriebe und mit den Stadträten, die dafür zuständig sind, dass wir mit denen mal zusammen sprechen, warum das alles so ist und was man tatsächlich anders machen kann. Weil ihr wollt ja wissen, wie können mer's angehen, und dazu lad' ich euch herzlich ein und da können wir vielleicht hinterher noch mal drüber sprechen und so 'nen Termin ausmachen. (Applaus)

Barbara Renno:
Ich glaube das sind gute Ergebnisse, die wir heute hörn. Also wir können Kontakt per E-Mail aufnehmen, ihr habt Angebote, ihr seid eingeladen mal vor Ort genau das abzuprüfen, mit dem Verantwortlichen und ich denke das solltet ihr auch nutzen, denn ich glaube das ist genau der Punkt wo man einhaken kann.Und du hattest jetzt vielleicht noch direkt ne Rückfrage dazu, Nina.

Nina:
Gerade jetzt zu den Bussen, aber auch zu den Regenwäldern. Wie kommt das, das auch nicht so richtig aufgeklärt wird? Es gibt sehr viele Leute die gar nicht wissen, dass man das eigentlich nicht tun sollte, dieses Holz zu kaufen. Wie kommt das einfach?

Barbara Renno:
Vielleicht ne Frage an 'nen Bildungspolitiker.

Ein Junge:
Im Schwarzwald-Baar-Kreis, da sind ganz viele Bäume, da sind ganz viele Baumschulen und wenn man da z.B. mal ist, da gibt's Kurparks, da geht man in die Kur. Is' voll toll dort und man kann so richtig ein- und ausatmen. Also das macht da richtig Spaß. Und wo dann der Sturm Lothar kam, da ging alles kaputt, es gab nur noch Sturmholz, dann kamen die Räumungsarbeiten und haben dabei auch noch mehr kaputt gemacht. Die haben also noch viel mehr Bäume krank gemacht als das Sturmholz, so ziemlich.
Die haben aber auch den ganzen Wald, das sah so richtig schlimm aus. Die Feuerwehr kam auch und ich mein halt, man kann schon was dagegen tun, ich ja o.k., ich eben net, aber ich mein man kann schon mehr Bäume pflanzen z.B. in Berlin da gibt's ja auch so paar Alleen, da wachsen außen paar Bäume. Ich mein', man könnt' auch zwischen den Häusern 'n paar Bäume mehr pflanzen und man könnt z.B. 'ne Baumpatenschaft machen. (Applaus)

Barbara Renno:
Das ist 'ne gute Idee, ich glaub das wird ja jetzt auch , ich hab gerade vor ein paar Wochen im Saarland in einer Schule. Die haben das jetzt auch angefangen und die haben so'n richtig kleines Wäldchen jetzt schon. So mit den kleinen Schritten ist das ja manchmal einfacher. Melden Sie sich. Ja, bitte?

Jörg Tauss:
Mit den Bäumen ist eine ganz schlimme Sache gewesen, mit dem Sturm. Wir müssen uns natürlich vor Augen halten, dass die Stürme, die in den letzten Jahren über die Erde hereingebrochen sind, immer stärkere und immer schlimmere Ausmaße hatten, und das, obwohl uns die Wissenschaft schon lange gesagt hat, wenn ihr nicht aufpasst mit dem Klima, dann wird es in dieser Art immer mehr zunehmen. Wir sind jetzt mitten drin in der Welt und da verstehe ich die Frage völlig, die gestellt wurde, warum sagt man das den Menschen denn nicht so in der Art. Ich erlebe, dass man viel zu viele Beschwichtiger hat. Es gibt einzelne Wissenschaftler, die sagen, man weiß es noch nicht so ganz genau. Aber ich frage mich, wie lang wollen wir denn noch warten, um zu handeln. Denn wenn man's genau weiß, dann ist es wahrscheinlich zu spät. Und deswegen müssen wir heute schon sehr schnell daran arbeiten, was wir auch vorgeschlagen haben, beispielsweise die Energie zu reduzieren. Aber auch hier möchte ich mitteilen: Es gibt zwei Wege. Der eine Weg heißt, "Energie reduzieren", aber nur die Energieformen, die auch wirklich schädlich sind. Das ist Öl, das ist Gas, das ist Kohle und das ist Uran, Atomenergie. Was wir nicht sparen müssen und nicht reduzieren müssen, sondern vermehrt verbrauchen sollten und Ersatz machen sollen, dass sind die nicht-schädlichen Energien, aus der Sonne, der Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und auch Erdwärme. Dazu haben wir auch von der Bundesregierung viele neue Programme aufgelegt, neue Gesetze gemacht, die den Bürgern, den noch neuen Techniken nun vermehrt die Chance geben, sie billig aufzukaufen und vermehrt anzuwenden. Ihr alle könnt euren Eltern sagen, könnt euren Verwandten sagen, dass es nun Möglichkeiten gibt. Und wir Politiker brauchen, dass ihr alle diese neuen Möglichkeiten auch annehmt.

Barbara Renno:
Ich glaube Programme sind ja immer nur so gut, wie sie wirklich unter die Leute kommen und wie sie angenommen werden und wie sie vielleicht praktikabel sind. Das ist ja schon 'ne schwierige Geschichte für Erwachsene, ungleich schwieriger ist das natürlich für die jungen Leute. Die entscheiden ja gar nicht, wenn 'n Haus gebaut wird, ob das Isolierglas eingesetzt wird oder 'ne Wärmedämmung gemacht wird. Das haben sie gar nicht zu entscheiden, selbst in der eigenen Familie nicht. Also da verlangt man vielleicht von Kindern etwas, was Erwachsene untereinander manchmal gar nicht so gut regeln können. Jetzt haben wir aber auch noch Wortmeldungen. Ja?

Monika Griefahn:
Ich sag' mal ganz kurz. Meine Erfahrungen, jetzt mit meinen Kindern, dass die auch was besser informiert sind, was regenerative Energien angeht, Energiesparmaßnahmen angeht, das sie uns viel mehr auf die Finger gucken und das ich eher luschig bin. Und ich bitt' euch wirklich, achtet drauf, ihr seid in der Schule besser informiert, als wir oftmals. Und ich hab's grad gemerkt, wir haben grad 'n Haus umgebaut, unsere Kinder haben darauf geachtet, dass umweltfreundliche Farben genutzt werden. Ich habe manchmal eher auf den Preis geguckt, das sag' ich auch ganz selbstkritisch. Aber es mir noch mal wichtig: Achtet drauf, ihr habt nämlich Einfluss. Also, selber hätt' ich nicht daran gedacht. (Applaus)

Barbara Renno:
Das sind auf der einen Seite sehr individuelle Geschichten und dann hat man Glück wenn es so läuft, aber das darf ja nicht nur im Privatrahmen sich abspielen, sondern das sind ja Probleme die uns alle angehen. Und jetzt glaub ich war dieses Mikrofon dran. Thomas, ja?

Thomas:
Zu dem Herrn, der grade was gesagt hat dazu: Sie meinen das hätte, das muss heute passieren, aber das hätte schon längst passieren müssen: gestern, vorgestern, noch viel früher, so früh, wie es ging und nicht erst heute oder morgen. Das muß einfach früher passieren, in Zukunft. (Applaus)

Barbara Renno:
Sie hatten sich zu Wort gemeldet?

Meta Janssen-Kucz:
Eine kurze Antwort nur. Ich hab gelesen "Fassen sie sich kurz!". Das ist auch richtig. Du hattest gefragt. Wieso wissen die Menschen das nicht? oder wieso handeln sie so nicht?. Ich glaube schon, dass viele meinen, wir hätten noch viel zu viele Bäume. Das heißt, bei den Älteren, bei meiner Generation teilweise das Gedankengut vorherrscht: Die Bäume sind zwar schön, aber im Herbst muss ich sehr viel Laub fegen und ich hab 'ne große Auseinandersetzung mit Nachbarn gehabt, die sagten, also auf Grund des riesigen Laubberges bin ich da gar nicht mehr bereit die Bäume hier zu pflegen, kleine Sträucher tun's auch. Ihr müsst wirklich vor Ort, zu Hause, auf den Straßen, bei den Nachbarn deutlich machen, wie wichtig das ist und immer wieder drauf aufmerksam machen, jeder gefällte Baum tut uns weh und ich glaube wenn wir das gemeinsam machen, ihr und wir, dann schaffen wir das auch.

Cajus Julius Caesar:
Also ich denke, dass es auf der einen Seite ganz wichtig ist, die Forderungen, die wir hier haben, aus euren Reihen, das sie auch rüber kommen, vor Ort, da wo ihr wohnt, dass man mit den entsprechenden Gruppen in Kontakt tritt. Aber ich meine, es ist auch wichtig selbst mit Hand anzulegen, Patenschaften mit zu übernehmen bei Anpflanzungen bspw. Ich hab mit der Jugendfeuerwehr zusammen 'ne Anpflanzung gemacht, ne Hecke über mehrere hundert Meter und dann ist es natürlich auch wichtig, dass man drauf achtet, das weiter zu entwickeln, zu pflegen. Da müssen also dann auch die Betreffenden bereit sein, halt auch im Nachhinein was dran zu tun. Also Patenschaften übernehmen, vor Ort und natürlich auch aufklären, über die Forderungen, die hier beschlossen worden sind und die guten Grundsätze, das find ich ganz toll. Und nehmt eure Politiker vor Ort, ob im Rat oder im Kreistag oder im Bundestag oder im Landtag, in die Verantwortung, schickt ihnen noch mal auch vor Ort die Dinge zu und diskutiert mit ihnen.
Ich bin gerne bereit auch auf dem nächsten Kindergipfel hier mit in den Workshops mitzuhelfen und mitzudiskutieren. Das darf ich hier noch mal anbieten.

Barbara Renno:
Der ist in zwei Jahren, das können wir jetzt schon sagen. Wir wissen noch nicht wo, aber wir informieren natürlich auch und wie gesagt, durch das Internet sind wir ja alle doch sehr erreichbar. Ich muss jetzt mal so'n bisschen auf unseren Plan gucken.

Nächstes Thema: "Stadt" --->




Der Kindergipfel ist ein Projekt der Naturfreundejugend Deutschlands

und der Zeitschrift

mit Unterstützung durch

der Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung
Gefördert durch die Stiftung Jugendmarke

Letzte Änderung am 25.09.2001 durch Günter Klarner