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Erster Teil
Themenbereich: Wald
Barbara Renno: Es wäre auch vielleicht ganz nett, wenn das
Publikum, was die ganze Zeit draußen bleiben musste als der Kanzler da
war, weil's ja einfach sonst aus allen Nähten geplatzt wären. Jetzt
haben wir wieder ein bisschen mehr Platz und vielleicht können wir die
Besucher, die draußen stehen, hier nach drinnen bitten, denn wir wollen ja
jetzt mit unserer Diskussion weiter machen. Die Redezeit für Kinder
auf der Expo 2000 soll weiter gehen und wir haben ja auch so'n paar Aufgaben von
unserem Bundeskanzler bekommen, denn wir sollen oder wollen uns ja jetzt noch über
einige Themen unterhalten, die wir in der ersten Runde nicht geschafft haben.
Aber wir haben aus dieser ersten Runde ja auch tatsächlich so'n paar Aufträge
bekommen, also wenn's um die Frage der..., kommunalpolitische Fragen geht,
wenn's um Fragen geht die eventuell die Kinderkommission betreffen. Und jetzt
haben wir unser Prinzip schon 'n bisschen aufgelöst: jetzt bin ich die
Einzige, die hier steht, was nicht weiter schlimm ist. Die Gesprächspartner
bitte ich dann auch wenn sie dran sind aufzustehen, das gilt für die jungen
Gesprächspartner genauso wie für die Erwachsenen und ich würde
vielleicht vorschlagen, wir machen ne Vorstellungsrunde, damit wir alle wissen
mit wem wir's zu tun haben und ich beginne einfach mal zu meiner Linken. Das hat
überhaupt keine Aussagekraft. Dieses rote Mikrofon ist das Mikrofon
der Erwachsenen und ich würde Sie auch bitten, wenn Sie Antworten haben,
wenn Sie angesprochen sind bitte dieses Mikrofon zu benutzen. Euer Mikrofon, Ihr
wisst es schon, sind diese Mikros hier rechts und links. Es stehen immer alle
auf, ich glaub dann hört man einfach besser, was gesagt wird, und man kann
einfach besser miteinander kommunizieren. Wir haben nach wie vor die beiden
Mikros hier im Saal, also jeder aus dem Publikum, der nicht älter als 16
Jahre ist, das ist ein Prinzip von Redezeiten, jeder der nicht älter als 16
Jahre ist, kann sich in die Diskussion mit einmischen. Ich weiß ja, dass
viele hier noch auf den Rängen sitzen, die jetzt anderthalb Tage
mitdiskutiert haben, die in den Workshops mitgearbeitet haben, die auch Plakate
hier gemacht haben und vielleicht ist der ein oder andere auch noch aus dem
Publikum dabei, bei dieser Diskussion sich mit einzuschalten, Ideen, Wünsche,
Forderungen, Anregungen uns mit auf den Weg zu geben und vor allen Dingen den
Abgeordneten, die hier sitzen und jetzt gebe ich Ihnen das Wort.
Ingrid Fischbach: Vielen Dank. Ich mach's auch ganz kurz, weil
ganz viele Abgeordnete hier sitzen. Mein Name ist Ingrid Fischbach, ich komm
von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und bin Mitglied der Kinderkommission des
deutschen Bundestages. (Applaus)
Barbara Renno: Vielleicht können wir im Laufe des Gesprächs
noch'n bisschen was über die Kinderkommission erzählen, welche
Funktion sie hat, welche Aufgaben und was sie alles bewirken kann. Bitte.
Marita Sehn: Ja, mein Name ist Marita Sehn. Ich komme von der
FDP-Bundestagsfraktion. Aber ich bin nicht nur im Bundestag, ich bin auch auf
kommunaler Ebene aktiv und insofern: Einige Fragen, die Ihr eben hattet an den
Bundeskanzler, die fand ich schon ganz spannend. Ich habe Euren Vertrag heute
Morgen aus dem Internet 'rausgeholt, hab den auch durchgearbeitet, einiges mit
Fragezeichen, einiges mit ja, einiges mit nein beantwortet. Ich habe leider
keine Kinder, dafür aber ganz viele Nichten und Neffen und deshalb liegt
mir das Wohl der Kinder sehr am Herzen. Ich möchte Euch gratulieren dafür,
dass Ihr nicht nur Forderungen stellt, sondern Euch auch selber verpflichtet.
Das finde ich ganz toll. (Applaus)
Ursula Heinen: Mein Name ist Ulla Heinen. Ich bin 34 Jahre alt
und Sprecherin der jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das sind die
unter 35-jährigen Abgeordneten. Und wir wollen uns eigentlich ganz
besonders um die Themen der jungen Generation kümmern. (Applaus).
Cajus Julius Cäsar: Mein Name ist Cajus Julius Cäsar.
Ob ich verwandt bin mit dem alten Römer, das kann man nicht mehr so ganz
genau feststellen. Ich bin Bundestagsabgeordneter aus der CDU-Fraktion und bin
im Umweltausschuss, bin viele Jahre Umweltausschussvorsitzender im Kreistag
gewesen, im Kreis Lippe, am östlichen Zipfel Nordrhein-Westfalens, bin
jetzt im Bundestag, im Umweltausschuss zuständig für den Bereich
Naturschutz. Und ich freue mich natürlich sehr, dass so viele junge Leute
hier zusammen gekommen sind und vor allem, dass sie so aktiv hier sich
eingebracht haben, 'ne ganze Reihe von Forderungen aufgestellt haben,
Selbstverpflichtung und die Mithilfe angeboten haben, unsere Umwelt für
die Zukunft gesund zu erhalten. Herzlichen Dank. (Applaus)
Christel Hanewinckel: Ich bin Christel Hanewinckel. Ich komme
aus Halle an der Saale, bin dort die Bundestagsabgeordnete. Im deutschen
Bundestag bin ich im Ausschuss für Familien, Senioren, Frauen und Jugend
die Ausschussvorsitzende, also alles das, was mit Kinder- und Jugendpolitik zu
tun hat, gehört in unseren Ausschuss. Ich möchte zwei Dinge gleich am
Anfang Euch sagen und zwar: Ich bin sehr froh, dass Ihr festgelegt habt, in zwei
Jahren die Ergebnisse dieses Gipfels zu überprüfen. Ich war vor fünf
Jahren beim Kindergipfel in Berlin dabei und habe festgestellt das dieser Gipfel
toll war, aber was damit geworden ist, was die Ergebnisse gebracht haben oder
nicht gebracht haben, wissen wir eigentlich nicht so recht. Deshalb find ich das
sehr gut. Und noch was Zweites: Ich hab vorhin sehr genau zugehört,
als Ihr mit dem Bundeskanzler gesprochen habt und festgestellt, dass sehr viele
Fragen, Probleme, Anregungen gibt, die an die Kommune bzw. an die Länder
auch gehen müssen und deshalb mein Vorschlag: Das was Ihr heute uns hier überreicht
habt, auch an die Ministerpräsidenten zu schicken. Und wenn es 'ne Hilfe
ist, könnten wir das auch von unserem Ausschuss aus tun, um die Ministerpräsidenten
zu bitten, es bitteschön auch an Ihre Kreis- und Landräte
weiterzugeben, damit die das auch wenigstens zum Lesen bekommen. Was die dann
damit machen, steht auf 'nem anderen Blatt. (Applaus)
Barbara Renno: Es ist sicher ein ganz wichtiger Weg und wichtig
ist, dass Sie sie ansprechen, dass Sie der Partner sein sollen. Denn oft hakt's
ja an solchen Dingen, dass man die Infrastruktur nicht hat, dass man nicht weiß
wo man's hinschicken soll, dass man die Adresse der Staatskanzlei nicht hat. Das
sind ja für Kinder wirklich Hürden, da brauchen sie unsere Hilfe.
En zweiter Weg um den ich Sie alle bitte ist, nehmen Sie's mit, Sie kommen
ja alle aus Wahlkreisen. Auch Sie sind ja durchaus Ihren Kommunen oder größeren
Verbänden verpflichtet und ich denke darum würden wir Sie alle bitten,
dass Sie all das, was Sie hier heute hören, das Sie das auch mit in Ihre
Wahlkreise nehmen.
Meta Janssen-Kucz: Mein Name ist Meta Janssen-Kucz. Ich komme
aus der grünen Landtagsfraktion hier aus Niedersachsen, also nicht von der
Bundesebene, habe über Jahre Kommunalpolitik gemacht und als ich das eben
gehört habe, muss ich nur sagen: Liebe Kinder, liebe Jugendliche, über
den Weg bin ich in die Kommunalpolitik gegangen, weil ich mich so geärgert
habe über keine Verkehrsberuhigung vor'm Kindergarten und vor den Schulen, über
unmögliche Öffnungszeiten, was Kindergärten anging. Und Eure
Forderungen heute sind meine Forderungen mit denen ich vor 12, 13 Jahren in die
Politik gegangen bin und ich konnte ganz wenig umsetzen. Ich hoffe aber mit
Eurer Hilfe, dass wir noch ganz viel gemeinsam umsetzen können. Danke.
(Applaus)
Hans-Josef Fell: Mein Name ist Hans-Josef Fell. Ich bin Mitglied
der Bundestagsfraktion für Bündnis 90/Die Grünen und bin dort
zuständig für die Forschungspolitik. Und Ihr könnt euch
vorstellen, gerade in der Forschungspolitik werden genau die Fragen, die Euch
heute so stark unter den Nägeln brennen, immer wieder erörtert. Ich
habe mit Freuden festgestellt, dass Ihr auch danach fragt: Was gibt es denn für
bessere Autos? Wie können wir auch in der Zukunft noch eine Welt haben, die
mit besseren Techniken ausgestattet ist als heute, die uns so viele Probleme
bereiten? Genau das sind auch die brennenden Fragen die mich interessieren und
ich versuche dort im Ausschuss für die bündnisgrüne Fraktion
vieles voran zu bringen. Selbst habe ich das auch schon getan, im Bereich
der Kommunalpolitik, als Stadtrat beispielsweise waren mir die Kinder immer sehr
am Herzen. Nicht nur weil ich selbst drei habe, die mich immer mit bohrenden
Fragen natürlich beschäftigen, sondern vor allem auch, weil mir die
Kinderpolitik am Herzen ist. So hatte ich damals versucht auch ein
Kinderparlament auf Stadtratsebene durchzutesten. Es war mir nicht gelungen!
Aber vielleicht gelingt es mit Eurer Hilfe, mehr solche Kinderparlamente
insgesamt auf den Weg zu bringen, dann hättet Ihr alle ein viel besseres
Sprachrohr. (Applaus)
Monika Griefahn: Mein Name ist Monika Griefahn, ich komme von
der SPD-Fraktion im Bundestag, bin im Moment Ausschussvorsitzende für
Kultur und Medien und gemeinsam mit dem Jörg Tauss, der da auch sitzt, auch
noch für neue Medien zuständig, war aber acht Jahre hier in
Niedersachsen Umweltministerin, vorher bei Greenpeace. Also alles gemacht,
sowohl die Arbeit in einer Gruppe, die sich selbst organisiert, als auch jetzt
in der Regierung und im Parlament. Und für mich ist die wichtigste
Information: Ihr müsst selber aktiv werden, Ihr müsst selber auch
weiter machen, der Kindergipfel alleine reicht sicherlich nicht, sondern man
muss auch vor Ort in der Gruppe immer wieder auch dann zu den dort gewählten
Abgeordneten gehen. Man muss auch dafür sorgen, dass Abgeordnete die auch
die Interessen der Kinder umsetzen auch gewählt werden, sich aufstellen
lassen, im nächsten Jahr sind in Niedersachsen Kommunalwahlen z.B., sorgt
dafür wenn Ihr Eltern habt, die sich engagieren, dass die sich auch als
Kandidaten zur Verfügung stellen, sonst kommen immer nur die, die schon
keine Kinder mehr haben oder keine Kinder haben, und die haben vielleicht nicht
so großes Interesse sich dann dafür einzusetzen. Also das ist für
mich das wichtigste, mehr Leute, die sich auch engagieren. Meine drei Kinder
sitzen da oben und sagen immer: Du musst das doch weiter machen, damit du was für
uns veränderst. (Applaus)
Barbara Renno: Vielleicht noch so'ne kleine Information für
alle Gäste hier im Plenum: Die Kinder, die hier an diesem Naturgipfel
teilnehmen, das sind Kinder die natürlich aus lokalen Gruppen kommen, die
sich schon engagieren und die wir hoffentlich auch durch die Erfahrungen, die
sie hier jetzt gemacht haben, und durch die vielen Antworten, die sie
hoffentlich bekommen, die das auch mit nach Hause tragen und das weitergeben:
Dass sich Engagement immer noch lohnt, auch wenn man vielleicht nicht so ganz
direkt zum Ziel kommt, aber man nimmt doch was mit.
Erika Schuchardt: Mein Name ist Erika Schuchardt. Viele von Euch
kennen mich durch das freiwillige ökologische Jahr, das haben wir hier in
Niedersachsen eingeführt und da habe ich fünf Jahre lang hier in
Niedersachsen von der Universität aus das alles vorbereiten dürfen.
Heute bin ich nun auch im Bundestag für die Christlich-Demokratische Union
und, wie meine Kollegen, im Bildungsausschuss und da schon fast alles gesagt
ist, möchte ich nur sagen: Als jemand der hier an der Universität für
die Lehrer- und Pädagogenausbildung tätig sein darf, bringt in Euren
Schulen die Ergebnisse ein. Wenn ihr zurückkommt, macht in der Aula eine
große Veranstaltung, noch einmal hier, dass Ihr sagt: Jugendgipfel in der
Schule, von der Expo. Damit sie's alle erfahren, ladet eure Eltern ein, Großeltern,
Freunde, Nachbarn, damit das, was alle meine Vorgänger gesagt haben, sich
auch umsetzen kann. Denn nur wenn man's weiter sagt und selber anpackt, dann
gelingt es auch. (Applaus)
Barbara Renno: Ein wichtiger Tipp. Bei all den Verbreitungsmöglichkeiten
ist da tatsächlich das Internet, die Adresse, ich glaub, man sieht sie hier
vorne: www.kindergipfel.de, und die
Frau Griefahn, die hat es ja betont, sie ist auch zuständig für neue
Medien. Das ist ja für Euch ein ganz spannendes Thema, also alles holen ans
Netz - ah ja, jetzt wird schon delegiert - alle Schulen ans Netz. Ich glaube das
ist wirklich ein guter Punkt, um sich zu informieren, also der Zukunftsvertrag
steht seit ein paar Stunden längst im Netz drin, alle die wollen, können
ihn anklicken. Ich hoffe Sie haben ihn schon angeklickt?
Jörg Tauss: Also, wenn jetzt auf mich gezeigt worden ist,
dann ganz einfach deshalb, weil ich für Internetpolitik mit zuständig
bin in der SPD-Bundestagsfraktion, ich bin auch Vorsitzender eines
Unterausschusses für neue Medien, wo wir uns ums Internet kümmern. Und
mit dem Kollegen Fell von den Grünen bin ich im Forschungsausschuss, wie
gesagt ich bin in zwei Ausschüssen, mit der Kollegin Monika Griefahn noch
bei Kultur und Medien. Ja ich war bereits beim Kindergipfel in Baden mit
dabei. Ich komme aus Karlsruhe, war 'ne ganz tolle Veranstaltung, und dann hab'
ich mich sehr gefreut, dass ich auch hierher wieder eingeladen worden bin.
Barbara Renno: Wir sollten kurz erklären, dass ist so ein
Vorläufergipfel quasi zu diesem Kindergipfel.
Jörg Tauss: Ja, also Baden ist ja sowieso ganz toll, da
war'n mer also ganz vorn, aber die anderen auch. Also da haben die Kinder schon
was entsprechendes gemacht und da war ich dabei, hat viel Spaß gemacht.
Und weil das Thema Internet angesprochen worden ist, ich muss nachher leider zu
'ner anderen Veranstaltung nach Bochum. Aber vom letzten Kindergipfel hab ich
ganz viele E-Mails gekriegt und ich würd' sagen, wenn ich nachher 'n bissl
früher weg bin, wenn irgend jemand noch Fragen hat:
www.tauss.de. Ist relativ einfach, Tauss mit
zwei "s". Also ich beantworte jede E-Mail (joerg@tauss.de), das versprech' ich jetzt
schon.
Barbara Renno: Das ist'n gutes Kommunikationsmittel E-Mails. Das
geht schnell und man hat 'n schnellen Zugang und wenn man Glück hat, kriegt
man auch schnelle Antworten. Vielleicht können das alle unsere Erwachsenen,
soweit vorhanden, wenn Sie E-Mail-Account haben, geben Sie die Adressen
vielleicht durch. Ich glaube, das ist ein guter Weg in direkter Kommunikation zu
sein.
Sven Borsche: Was kaum jemand weiß, ist, dass der
Bundesgesetzgeber schon seit uralten Zeiten beschlossen hat, der Bundesregierung
ein Beratungsgremium zur Seite zu stellen, das Bundesjugendkuratorium, und das
soll der Bundesregierung sagen, was sie für Kinder und Jugendliche machen
soll. Ich bin der Sekretär dieses Bundesjugendkuratoriums, mein Name ist
Sven Borsche, und ich habe zusätzlich vor einiger Zeit ne ganze Menge
Organisationen der Bundesrepublik zusammengerufen. Ich hab dazu beigetragen, das
sie sich für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskommission in Deutschland
einsetzen. (Applaus)
Barbara Renno: Ich würde vorschlagen, jetzt sitzt ihr alle
so gemischt. Wir haben noch 'n Paar Themen ausstehen. Da gehören die Themen
Armut, Energie und Verkehr dazu, da ist sicher noch nicht alles gesagt. Da sind
sicher viele Fragen offen geblieben. Wir sollten uns aber auch noch um die
anderen Themen kümmern und ich weiß das 'n sehr gut besuchter
Workshop das Thema Wald war und ich bitte jetzt die Gruppe mal an ihr Mikrofon,
um ihre Fragen, Anregungen und Wünsche uns zu erzählen. Oh, Karim,
ausgerechnet am größten!
Jan-Karim Bohnacker: Also, ich heiß Jan-Karim Bohnacker
und komme aus 'm Workshop vom Wald und unsere Forderungen sind z.B. wir wollen
den Wald erhalten, z.B. mehr Nationalparks und und und. Und der zweite
Punkt ist, der Luftverschmutzung entgegenzutreten. Es muss auf jeden Fall der
Verkehr weniger werden und das kann man nur erreichen, wenn man die öffentlichen
Verkehrmittel preiswerter macht. (Applaus) Und Punkt Nummer drei, also mehr
alternative Energien für Autos. Und jetzt unsere eigenen Forderungen sind:
Sparsamer mit Energie umgehen, die Mülltrennung und Aufklärung z.B. in
der Schule oder zu Hause. (Applaus)
Cajus Julius Caesar: Ja, ich will gerne hier zu der Frage Wald
Stellung beziehen. Ich finde die Forderung "Wald erhalten" für
sehr wichtig und richtig. Sie betrifft sowohl die Bundesrepublik, hier
Deutschland, als auch natürlich insbesondere die Tropenwälder. Ich würde
sogar über die Forderung "Wald erhalten" hinausgehen, indem ich
Euch vorschlagen würde; die Forderung zu formulieren, "Wald erhalten
und vermehren", denn wir haben in der Bundesrepublik Deutschland durchaus
Bereiche, die unterdurchschnittlich, sogar unter 10 % Waldanteil haben und da
sollte man auch dazu über gehen, die Forderung aufzustellen: "Wald
vermehren". Für den Tropenwald gilt natürlich insbesondere diese
Forderung "Wald erhalten" und deshalb find ich es 'n bisschen schade,
dass die neue Regierung, die kann ja gleich auch noch mal 'n Stück dazu
Stellung beziehen, die Mittel für den Tropenwald abgesenkt hat in den
letzten beiden Jahren. Ich meine, da muss mehr passieren, da müssen wir uns
für einsetzen, denn für den Klimahaushalt insgesamt ist es wichtig,
dass wir einen hohen Waldanteil haben, denn der hohe Waldanteil bedeutet ja im
gesamten Feld des Naturschutzes auch Artenvielfalt und natürlich auch die
Klimaproblematik insgesamt zu meistern. Im Bereich des Verkehrs ist es
wichtig, dass wir natürlich im Bereich der Forschung vorankommen, dass wir
im Verhältnis der CO2-Problematik Fortschritte machen, geringerer Verbrauch
und natürlich hier beim Wasserstoffauto im Bereich der Forschung mehr tun.
Das war ja auch eine Forderung hier. Ich meine, dass wir im Bereich der Energien
die regenerativen Energien in den nächsten Jahren verdoppeln müssen.
Das ist auch eine Forderung unserer CDU-Fraktion und ich habe mich speziell auch
in dem Bereich eingesetzt, beispielsweise die Biomasse mehr als bisher hier
einzusetzen, um auch im Bereich der regenerativen Energien 'n Stück voran
zu kommen. Biomasse, wie bspw. Holz, hier kann man ne ganze Menge erreichen und
das ist eine umweltfreundliche Energie, die von alleine nachwächst und
CO2-neutral ist. Das vielleicht nur mal als kleinen Aspekt, denn andere möchten
sicherlich auch noch dazu Stellung beziehen. (Applaus)
Barbara Renno: Haben wir noch Wortmeldungen zum Thema Wald?
Hinter diesen Forderungen oder Anregungen die der Karim für seine
Arbeitsgruppe vorgetragen hat, steckt ja, glaub ich, für Kinder auch immer
so 'n bisschen die Frage: Wie können wir das anpacken? Natürlich der
Wald soll erhalten werden, der Wald soll vermehrt werden. Aber was kann ich denn
jetzt nun dafür tun? Wo find ich Verbündete? Wohin kann ich mich
wenden? Also Information ist ja so'n bisschen das Zauberwort für uns alle.
Eine Schülerin: Ja also eine Frage und zwar: Was tun Sie
gegen den Import von tropischem Holz? (Applaus)
Cajus Julius Caesar: Also ich glaube, das es nicht unbedingt
wichtig ist, das Thema Import ja oder nein zu diskutieren. Ich glaube das es
wichtig ist, beim Import darauf zu achten, dass man nur Holz importiert aus
Bereichen, die nachhaltig bewirtschaftet werden. D.h. da wo also wieder
angepflanzt wird, da wo also dann genau so viel nur genutzt wird, wie auch
wieder nachwächst und wie man wieder anpflanzt. Denn ich meine die Menschen
vor Ort müssen ja auch Einnahmequellen haben. Vorhin ist diskutiert worden
die Armut in bestimmten Ländern. Und wenn die Menschen vor Ort keine
Einnahmen haben, in denen wir den Import oder das Abkaufen des Holzes
verhindern, dienen wir diesen Menschen auch nicht. Deshalb ist es wichtig, das
wir ihnen helfen, durch moderne Methoden, durch moderne Techniken, aber eben
auch darauf achten, dass wir unsere Forschung, unsere Mittel einsetzen, indem
sie auch wieder Wald anpflanzen können. Und man muss davon ausgehen, wir müssen
ihnen auch helfen insbesondere ja im Bereich des Heizens. Denn 90% der Hölzer,
die in den Tropenwäldern genutzt werden, werden zu Brennholz genutzt, und
deshalb müssen ihnen da helfen, andere Energiequellen letztendlich auch
nutzen zu können.
Barbara Renno: Wir sind ja alle auch Konsumenten und wir haben
ja ein wunderbares Mittel, wir müssen's erst mal nicht kaufen und wenn
wir's kaufen, dann müssen wir als bewusste Bürger vielleicht mit drauf
achten, dass es gekennzeichnet ist. Jetzt müssen wir ein bisschen die
Reihenfolge einhalten. Die Frau Sehn hatte sich gemeldet und dann, glaub ich,
Frau Griefahn, sind Sie dran und dann Sie.
Marita Sehn: Ich wollte ganz kurz zum Nationalpark etwas sagen.
Es gibt ja schon 'ne Reihe von Nationalparks in Deutschland. Ich komme aus'm
Hunsrück aus Rheinland-Pfalz und ich kann euch sagen: Wir sind im Moment
auf der kommunalen Ebene dabei, auf Kreisebene in unserem schönen Soonwald,
da wo der Schinderhannes zum Teil herkommt, einen Nationalpark zu gestalten. Da
haben wir jetzt alle Parteien und alle Bürger und alle Gemeinden mit
eingebunden. Ich denke, wir sind auf gutem Weg. Dann Verkehrsmittel preiswerter
machen, da bin ich sehr mit einverstanden, das bedeutet aber auch, dass man sie
auch nutzen muss. Also es hilft wenig, z: B. da wo ich herkomme, in den ländlichen
Regionen, da fahren die Busse leer rum und das hilft halt auch nicht so
besonders viel. Also da liegt's auch 'n bissl an uns was wir da tun.
Monika Griefahn: Noch 'n paar Korrekturen zu der Frage des
Tropenwaldes: Herr Cäsar, ich muss Ihnen leider wiedersprechen, der meiste
Wald, Tropenwald, geht durch Brandrodung verloren, weil die Leute kein Land
haben und Land beackern müssen und der Boden nicht so fruchtbar ist.
Deswegen müssen wir uns dringend auch in der Entwicklungshilfe dafür
einsetzen, dass 'ne Bodenreform gemacht wird. Aber auch hier, es ist immer noch
sehr schick und modern, sich Teakmöbel in den Garten zu stellen und das
steht zwar jetzt immer drauf, "aus Plantagenholz", leider gibt es so
viele Plantagen eben überhaupt nicht und die Teakbäume wachsen auch
nicht so schnell, dass man sagen kann, all das Holz, was jetzt hier als
Plantagenholz dargestellt wird, ist Plantagenholz. Also das beste ist, die
Finger weg, die Nachfrage ändern und z.B. wenn man Gartenmöbel kauft,
dann eben aus Kiefern oder Tannenholz. Auch das geht. Wird auch angeboten, aber
es ist 'ne Frage von Mode und da müsst ihr dann auch eure Eltern mit
beeinflussen.
Barbara Renno: Wir haben ja hier auch ein wunderbares Beispiel,
also all diese Baumstämme, die für dieses schöne Tipi verwendet
wurden, das sind Bäume, die sowieso dafür vorgesehen waren, die
einfach gefällt werden mussten und die werden nachher auch weiter
verarbeitet. Dafür ist also gesorgt. Ich finde das ist ein schönes
Beispiel, wie man damit umgehen kann oder soll. Jetzt stell ich ihnen die
Frage: Lassen wir der Schülerin den Vortritt? Danke.
Eine Schülerin: Eine Sache noch: Wie kommt es, dass die
Busse leer rumfahren? Wie kommt es? Muss vielleicht auch was von der Regierung
geändert werden, nicht von den Regierenden, auch von den Landtägen?
Muss da nicht vielleicht was geändert werden?
Barbara Renno: Meinst du, dass die Fahrpläne nicht stimmen?
Ich mein das is ne schwierige, das is ne ganz schwierige Frage! Ich frage mich
das auch manchmal. Ich weiß nicht womit das zusammenhängt. Das kann
vielleicht mit schlechter Koordination zusammenhängen. Ich seh' dann aber
auch Schulbusse, die so was von proppenvoll sind, das man da Angst haben muss,
da überhaupt einzusteigen. Geht es direkt zu dem Thema? Sonst müssen
wir die Gesprächs... Ja, dann bitte.
Ein Schüler: Ich wollt genaueres zu dem Thema Busse und
Bahn noch sagen. Das hängt natürlich auch viel von den Uhrzeiten ab
und morgens sind die Busse meist, jedenfalls bei mir in Köln, sehr voll und
mittags auch und abends auch und dazwischen gibt's immer Zeiten, wo sie nicht so
voll sind.
Ursula Heinen: Was ich euch vorschlagen will, ist, dass
diejenigen, z.B. bei mir zu Hause, das ich mit Kindern mal zusammen zu den Kölnern
Verkehrsbetrieben gehe, wo ich herkomme. Zu den Bonner Verkehrsbetrieben bspw.,
weil's hier ja auch 'n paar aus Bonn gibt und das wir dann mal dort mit den
Chefs dieser Verkehrsbetriebe und mit den Stadträten, die dafür zuständig
sind, dass wir mit denen mal zusammen sprechen, warum das alles so ist und was
man tatsächlich anders machen kann. Weil ihr wollt ja wissen, wie können
mer's angehen, und dazu lad' ich euch herzlich ein und da können wir
vielleicht hinterher noch mal drüber sprechen und so 'nen Termin ausmachen.
(Applaus)
Barbara Renno: Ich glaube das sind gute Ergebnisse, die wir
heute hörn. Also wir können Kontakt per E-Mail aufnehmen, ihr habt
Angebote, ihr seid eingeladen mal vor Ort genau das abzuprüfen, mit dem
Verantwortlichen und ich denke das solltet ihr auch nutzen, denn ich glaube das
ist genau der Punkt wo man einhaken kann.Und du hattest jetzt vielleicht noch
direkt ne Rückfrage dazu, Nina.
Nina: Gerade jetzt zu den Bussen, aber auch zu den Regenwäldern.
Wie kommt das, das auch nicht so richtig aufgeklärt wird? Es gibt sehr
viele Leute die gar nicht wissen, dass man das eigentlich nicht tun sollte,
dieses Holz zu kaufen. Wie kommt das einfach?
Barbara Renno: Vielleicht ne Frage an 'nen Bildungspolitiker.
Ein Junge: Im Schwarzwald-Baar-Kreis, da sind ganz viele Bäume,
da sind ganz viele Baumschulen und wenn man da z.B. mal ist, da gibt's Kurparks,
da geht man in die Kur. Is' voll toll dort und man kann so richtig ein- und
ausatmen. Also das macht da richtig Spaß. Und wo dann der Sturm Lothar
kam, da ging alles kaputt, es gab nur noch Sturmholz, dann kamen die Räumungsarbeiten
und haben dabei auch noch mehr kaputt gemacht. Die haben also noch viel mehr Bäume
krank gemacht als das Sturmholz, so ziemlich. Die haben aber auch den
ganzen Wald, das sah so richtig schlimm aus. Die Feuerwehr kam auch und ich mein
halt, man kann schon was dagegen tun, ich ja o.k., ich eben net, aber ich mein
man kann schon mehr Bäume pflanzen z.B. in Berlin da gibt's ja auch so paar
Alleen, da wachsen außen paar Bäume. Ich mein', man könnt' auch
zwischen den Häusern 'n paar Bäume mehr pflanzen und man könnt
z.B. 'ne Baumpatenschaft machen. (Applaus)
Barbara Renno: Das ist 'ne gute Idee, ich glaub das wird ja
jetzt auch , ich hab gerade vor ein paar Wochen im Saarland in einer Schule. Die
haben das jetzt auch angefangen und die haben so'n richtig kleines Wäldchen
jetzt schon. So mit den kleinen Schritten ist das ja manchmal einfacher. Melden
Sie sich. Ja, bitte?
Jörg Tauss: Mit den Bäumen ist eine ganz schlimme
Sache gewesen, mit dem Sturm. Wir müssen uns natürlich vor Augen
halten, dass die Stürme, die in den letzten Jahren über die Erde
hereingebrochen sind, immer stärkere und immer schlimmere Ausmaße
hatten, und das, obwohl uns die Wissenschaft schon lange gesagt hat, wenn ihr
nicht aufpasst mit dem Klima, dann wird es in dieser Art immer mehr zunehmen.
Wir sind jetzt mitten drin in der Welt und da verstehe ich die Frage völlig,
die gestellt wurde, warum sagt man das den Menschen denn nicht so in der Art.
Ich erlebe, dass man viel zu viele Beschwichtiger hat. Es gibt einzelne
Wissenschaftler, die sagen, man weiß es noch nicht so ganz genau. Aber ich
frage mich, wie lang wollen wir denn noch warten, um zu handeln. Denn wenn man's
genau weiß, dann ist es wahrscheinlich zu spät. Und deswegen müssen
wir heute schon sehr schnell daran arbeiten, was wir auch vorgeschlagen haben,
beispielsweise die Energie zu reduzieren. Aber auch hier möchte ich
mitteilen: Es gibt zwei Wege. Der eine Weg heißt, "Energie reduzieren",
aber nur die Energieformen, die auch wirklich schädlich sind. Das ist Öl,
das ist Gas, das ist Kohle und das ist Uran, Atomenergie. Was wir nicht sparen müssen
und nicht reduzieren müssen, sondern vermehrt verbrauchen sollten und
Ersatz machen sollen, dass sind die nicht-schädlichen Energien, aus der
Sonne, der Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und auch Erdwärme. Dazu haben
wir auch von der Bundesregierung viele neue Programme aufgelegt, neue Gesetze
gemacht, die den Bürgern, den noch neuen Techniken nun vermehrt die Chance
geben, sie billig aufzukaufen und vermehrt anzuwenden. Ihr alle könnt euren
Eltern sagen, könnt euren Verwandten sagen, dass es nun Möglichkeiten
gibt. Und wir Politiker brauchen, dass ihr alle diese neuen Möglichkeiten
auch annehmt.
Barbara Renno: Ich glaube Programme sind ja immer nur so gut,
wie sie wirklich unter die Leute kommen und wie sie angenommen werden und wie
sie vielleicht praktikabel sind. Das ist ja schon 'ne schwierige Geschichte für
Erwachsene, ungleich schwieriger ist das natürlich für die jungen
Leute. Die entscheiden ja gar nicht, wenn 'n Haus gebaut wird, ob das
Isolierglas eingesetzt wird oder 'ne Wärmedämmung gemacht wird. Das
haben sie gar nicht zu entscheiden, selbst in der eigenen Familie nicht. Also da
verlangt man vielleicht von Kindern etwas, was Erwachsene untereinander manchmal
gar nicht so gut regeln können. Jetzt haben wir aber auch noch
Wortmeldungen. Ja?
Monika Griefahn: Ich sag' mal ganz kurz. Meine Erfahrungen,
jetzt mit meinen Kindern, dass die auch was besser informiert sind, was
regenerative Energien angeht, Energiesparmaßnahmen angeht, das sie uns
viel mehr auf die Finger gucken und das ich eher luschig bin. Und ich bitt' euch
wirklich, achtet drauf, ihr seid in der Schule besser informiert, als wir
oftmals. Und ich hab's grad gemerkt, wir haben grad 'n Haus umgebaut, unsere
Kinder haben darauf geachtet, dass umweltfreundliche Farben genutzt werden. Ich
habe manchmal eher auf den Preis geguckt, das sag' ich auch ganz selbstkritisch.
Aber es mir noch mal wichtig: Achtet drauf, ihr habt nämlich Einfluss.
Also, selber hätt' ich nicht daran gedacht. (Applaus)
Barbara Renno: Das sind auf der einen Seite sehr individuelle
Geschichten und dann hat man Glück wenn es so läuft, aber das darf ja
nicht nur im Privatrahmen sich abspielen, sondern das sind ja Probleme die uns
alle angehen. Und jetzt glaub ich war dieses Mikrofon dran. Thomas, ja?
Thomas: Zu dem Herrn, der grade was gesagt hat dazu: Sie meinen
das hätte, das muss heute passieren, aber das hätte schon längst
passieren müssen: gestern, vorgestern, noch viel früher, so früh,
wie es ging und nicht erst heute oder morgen. Das muß einfach früher
passieren, in Zukunft. (Applaus)
Barbara Renno: Sie hatten sich zu Wort gemeldet?
Meta Janssen-Kucz: Eine kurze Antwort nur. Ich hab gelesen "Fassen
sie sich kurz!". Das ist auch richtig. Du hattest gefragt. Wieso wissen die
Menschen das nicht? oder wieso handeln sie so nicht?. Ich glaube schon, dass
viele meinen, wir hätten noch viel zu viele Bäume. Das heißt,
bei den Älteren, bei meiner Generation teilweise das Gedankengut
vorherrscht: Die Bäume sind zwar schön, aber im Herbst muss ich sehr
viel Laub fegen und ich hab 'ne große Auseinandersetzung mit Nachbarn
gehabt, die sagten, also auf Grund des riesigen Laubberges bin ich da gar nicht
mehr bereit die Bäume hier zu pflegen, kleine Sträucher tun's auch.
Ihr müsst wirklich vor Ort, zu Hause, auf den Straßen, bei den
Nachbarn deutlich machen, wie wichtig das ist und immer wieder drauf aufmerksam
machen, jeder gefällte Baum tut uns weh und ich glaube wenn wir das
gemeinsam machen, ihr und wir, dann schaffen wir das auch.
Cajus Julius Caesar: Also ich denke, dass es auf der einen Seite
ganz wichtig ist, die Forderungen, die wir hier haben, aus euren Reihen, das sie
auch rüber kommen, vor Ort, da wo ihr wohnt, dass man mit den
entsprechenden Gruppen in Kontakt tritt. Aber ich meine, es ist auch wichtig
selbst mit Hand anzulegen, Patenschaften mit zu übernehmen bei
Anpflanzungen bspw. Ich hab mit der Jugendfeuerwehr zusammen 'ne Anpflanzung
gemacht, ne Hecke über mehrere hundert Meter und dann ist es natürlich
auch wichtig, dass man drauf achtet, das weiter zu entwickeln, zu pflegen. Da müssen
also dann auch die Betreffenden bereit sein, halt auch im Nachhinein was dran zu
tun. Also Patenschaften übernehmen, vor Ort und natürlich auch aufklären,
über die Forderungen, die hier beschlossen worden sind und die guten Grundsätze,
das find ich ganz toll. Und nehmt eure Politiker vor Ort, ob im Rat oder im
Kreistag oder im Bundestag oder im Landtag, in die Verantwortung, schickt ihnen
noch mal auch vor Ort die Dinge zu und diskutiert mit ihnen. Ich bin gerne
bereit auch auf dem nächsten Kindergipfel hier mit in den Workshops
mitzuhelfen und mitzudiskutieren. Das darf ich hier noch mal anbieten.
Barbara Renno: Der ist in zwei Jahren, das können wir jetzt
schon sagen. Wir wissen noch nicht wo, aber wir informieren natürlich auch
und wie gesagt, durch das Internet sind wir ja alle doch sehr erreichbar. Ich
muss jetzt mal so'n bisschen auf unseren Plan gucken.
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